Die Notenbankchefs der East African Community haben nach einem Treffen am 24. Juli bestätigt, dass trotz bestehender Herausforderungen stetige Fortschritte bei der Einführung einer gemeinsamen Regionalwährung erzielt werden und das Zieljahr 2031 weiterhin Bestand hat.
Die Notenbankchefs der East African Community bestätigten nach ihrem Treffen des Monetary Affairs Committee am 24. Juli stetige Fortschritte bei der Einführung einer gemeinsamen Regionalwährung. Sie überprüften den überarbeiteten Fahrplan für die East African Monetary Union und stellten Fortschritte bei der Modernisierung der geldpolitischen Rahmenbedingungen sowie bei der Stärkung von Datensystemen und dem Risikomanagement fest.
Die Gouverneure erklärten, dass bisher kein Partnerstaat alle vier primären makroökonomischen Konvergenzkriterien erfüllt hat. Laut einer Mitteilung des Ausschusses bleibt der Fortschritt uneinheitlich, während die Mitgliedstaaten Reformen durchführen; externe Belastungen durch globale wirtschaftliche Volatilität und geopolitische Konflikte sorgen zudem für zusätzliche Schwierigkeiten.
Um die Widerstandsfähigkeit zu stärken, forderten die Gouverneure eine Diversifizierung der Devisenreserven durch inländische Goldkäufe und höhere Zuflüsse aus Rücküberweisungen. Zudem einigten sie sich auf die Einführung eines Peer-Review-Mechanismus sowie auf die Förderung des Fahrplans der East African Monetary Union und des Masterplans für das grenzüberschreitende Zahlungssystem.