Minister der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) trafen sich am Samstag in Skukuza im Kruger-Nationalpark in Südafrika, um auf die zunehmenden globalen geopolitischen Spannungen zu reagieren und die regionale Integration voranzutreiben.
Der amtierende Generaldirektor des Ministeriums für internationale Beziehungen und Zusammenarbeit, Botschafter Teboko Seokolo, erklärte, dass das Treffen eine klare Richtung vorgeben soll, wie die Region kollektiv auf die geopolitischen Herausforderungen reagieren kann. Er betonte, dass die Mitgliedsstaaten zuvor vereinbart hatten, die Strategien zur regionalen Integration und Entwicklung zu beschleunigen, wobei Südafrika derzeit den Vorsitz des Bündnisses innehat.
Seokolo unterstrich die Notwendigkeit, politische Verpflichtungen in konkrete Pläne umzusetzen, damit der Mineralienreichtum der Region den Menschen vor Ort zugutekommt. Er hob zudem die Erwartung hervor, dass Angola und Mosambik darlegen würden, wie ihre Öl- und Gasvorkommen dazu beitragen könnten, die Energieprobleme in den SADC-Ländern zu bewältigen.
Der Minister für internationale Beziehungen und Zusammenarbeit, Ronald Lamola, erklärte am Freitag, dass die Ergebnisse der Klausurtagung die Solidarität zwischen den Mitgliedsstaaten stärken und den regionalen Block als einflussreicheren Akteur in der Weltpolitik positionieren würden. Hochrangige Podiumsdiskussionen konzentrierten sich dabei auf die Auswirkungen globaler geopolitischer Entwicklungen.