Das Büro des Ministeriums für religiöse Angelegenheiten in Ost-Kalimantan hat die Öffentlichkeit dazu aufgerufen, bei dubiosen Angeboten für Hajj- und Umrah-Reisen mit garantierter schneller Abwicklung vorsichtig zu sein. Die Warnung erfolgt angesichts häufiger Betrugsfälle, die Pilger bereits Milliarden von Rupiah gekostet haben. Der amtierende Leiter des Kemenag-Büros in Ost-Kalimantan, Mukhlis Hasan, betonte, wie wichtig eine gründliche Überprüfung vor jeglichen Zahlungen sei.
In Samarinda erklärte Mukhlis Hasan am Montag (13.04.2026), dass die Warnung aufgrund der grassierenden Betrugsfälle in Ost-Kalimantan herausgegeben wurde. "Wir geben diesen Hinweis als Reaktion auf die zunehmenden Betrugsfälle, die Pilger in der Region Kaltim um Milliarden von Rupiah gebracht haben", sagte er. Er riet der Öffentlichkeit zu einer gründlichen Prüfung. "Lassen Sie sich nicht leicht von dem Versprechen einer sofortigen Abreise ohne offizielles Verfahren ködern. Stellen Sie sicher, dass Sie sich vor einer Transaktion bei der Kemenag-Dienststelle auf Bezirks- oder Provinzebene vergewissern", betonte Mukhlis. Er merkte an, dass Versprechungen einer schnellen Abreise oft nur Betrugstaktiken seien. Während hohe Preise keine Sicherheit garantierten, sollten verdächtig niedrige Preise die Alarmglocken läuten lassen. Entscheidend sei die Erfolgsbilanz der Veranstalter mit offiziellen Lizenzen als Penyelenggara Perjalanan Ibadah Umrah (PPIU) oder Penyelenggara Ibadah Haji Khusus (PIHK), die in der App Pusaka Kemenag registriert sind. Mukhlis versicherte, dass der Hajj-Einschiffungsprozess für 2026 planmäßig verläuft und es keine Informationen über offizielle Verzögerungen gibt. Er forderte die angehenden Pilger auf, ruhig zu bleiben, auf ihre körperliche Gesundheit zu achten und sich ausschließlich auf staatliche Informationen zu verlassen.