Das indonesische Ministerium für Hajj und Umrah (Kemenhaj) bestätigt, dass die saudi-arabische Regierung in diesem Jahr keine Furoda-Hajj-Visa ausstellt. Die Öffentlichkeit wird dringend davor gewarnt, auf Angebote in sozialen Medien für warteschlangenfreie Hajj-Reisen hereinzufallen. Der stellvertretende Minister Dahnil Anzar Simanjuntak betonte, dass nur reguläre Hajj-Visa rechtmäßig sind.
Jakarta – Der stellvertretende Minister für Hajj und Umrah, Dahnil Anzar Simanjuntak, erklärte am Donnerstag, dass die saudi-arabische Regierung in diesem Jahr keine Furoda-Hajj-Visa ausstellt. „Nein, es gibt sie nicht. Saudi-Arabien gibt in diesem Jahr keine Furoda-Hajj-Visa aus. Das Einzige, was rechtmäßig ist, sind die offiziellen Hajj-Visa“, sagte er. Er warnte vor den in sozialen Medien weit verbreiteten Angeboten für schnelle, warteschlangenfreie Hajj-Reisen, da es sich hierbei um mögliche Betrugsmaschen oder illegale Unternehmungen, einschließlich sogenannter ‚Haji Tenol‘-Behauptungen, handelt. Das Kemenhaj und die Polizei (Polri) bilden eine Taskforce, um illegale Hajj-Reisen zu verhindern. „Genau das wollen wir verhindern. Sollte sich dies wiederholen, wird die Polizei automatisch strafrechtliche Maßnahmen einleiten“, fügte er hinzu. Es gibt nur zwei offizielle Wege: den regulären Hajj mit einer Wartezeit von etwa 26 Jahren und den speziellen Hajj mit etwa sechs Jahren. „Es gibt keinen Hajj ohne Wartezeit. Ein Hajj ist immer mit Wartezeiten verbunden“, betonte Dahnil. Die Regierung verbessert derzeit das Management der Hajj-Reisen gemäß den Anweisungen von Präsident Prabowo Subianto, um die Wartezeiten zu verkürzen. Der Öffentlichkeit wird geraten, sich offiziell zu registrieren, um finanzielle Verluste und rechtliche Probleme zu vermeiden.