Ägypten hat drei Zuschussabkommen mit Kanada im Wert von etwa 552 Millionen EGP unterzeichnet, um Projekte zur Stärkung von Frauen, zur Ernährungssicherheit und zur Flüchtlingsunterstützung zu finanzieren, so das Ministerium für Planung, Wirtschaftsentwicklung und Internationale Kooperation am Mittwoch. Die Abkommen wurden von Ministerin Rania Al-Mashat und dem kanadischen Botschafter in Ägypten, Ulric Shannon, unterzeichnet. Diese Initiativen zielen auf vulnerable Gruppen in mehreren ägyptischen Gouvernoraten ab.
Das Ministerium für Planung, Wirtschaftsentwicklung und Internationale Kooperation gab am Mittwoch, dem 17. Dezember 2025, bekannt, dass Ägypten drei Zuschussabkommen mit Kanada im Gesamtwert von rund 552 Millionen EGP unterzeichnet hat. Diese Abkommen konzentrieren sich auf die Stärkung von Frauen, Ernährungssicherheit und Flüchtlingshilfe und legen Wert auf soziale Inklusion und Schutz vulnerabler Bevölkerungsgruppen.
Vor diesen Unterzeichnungen belief sich das aktuelle Kooperationsportfolio Kanadas in Ägypten auf etwa 40 Millionen CA$ (1,4 Milliarden EGP) und umfasste Sektoren wie Wirtschaftsentwicklung, Gesundheit, Bildung und klimaschlaue Landwirtschaft, wie Ministerin Rania Al-Mashat hervorhob.
Die drei Projekte sind:
- „Umfassende Unterstützung für geflüchtete Frauen und Mädchen in Ägypten“, umgesetzt vom Hohen Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) in Groß-Kairo, Alexandria, Damietta und Assuan, um soziale Inklusion, Schutz und Zugang zu Dienstleistungen zu verbessern.
- „Food for the Future“, geleitet von UNICEF und dem Gesundheitsministerium in Assiut, Qena, Sohag, Scharkija, Gharbija, Beheira, Kairo und Gizeh, mit dem Ziel, die Ernährung von Müttern und Mädchen zu verbessern, die Qualität der Gesundheitsversorgung zu steigern und bestehende Bildungs- und Ausbildungsprogramme zu unterstützen.
- „Stärkung von Frauen und jugendlichen Mädchen in Oberägypten (Masarat)“, durchgeführt vom Gesundheitsministerium und dem Nationalen Frauenrat in Assiut und Minya, mit Fokus auf Geschlechtergleichheit und Zugang zu reproduktiver Gesundheitsversorgung.
Al-Mashat betonte, dass die Projekte Regionen von Oberägypten bis zum Nildelta und großen städtischen Zentren abdecken und mit den nationalen Zielen für nachhaltige Entwicklung Ägyptens übereinstimmen.