Ägypten schlägt Änderungen der Mehrwertsteuer zur Unterstützung von Gesundheitsdienstleistungen und medizinischer Produktion vor

Rasha Abdel Aal, Leiterin der ägyptischen Steuerbehörde, kündigte Entwürfe für Änderungen des Mehrwertsteuergesetzes an, die darauf abzielen, die Kosten für Gesundheitsdienstleister und Medizinproduktehersteller zu senken. Die Vorschläge werden derzeit im Repräsentantenhaus diskutiert.

Die Änderungen beinhalten eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes für medizinische Geräte von 14 Prozent auf 5 Prozent. Diese Reduzierung soll die Betriebs- und Produktionskosten für Geräte und Materialien senken.

Der Gesetzentwurf befreit zudem Vorleistungsgüter für Dialysegeräte, Komponenten, Zubehör sowie Nierenfilter von der Mehrwertsteuer. Behördenvertreter erklären, dass diese Befreiung die Kosten für Unternehmen senken und den Zugang zu Behandlungen für Patienten verbessern werde.

Abdel Aal erklärte, dass die Maßnahmen mit den Bemühungen der Regierung übereinstimmen, Sektoren mit einer starken sozialen und gesundheitspolitischen Rolle zu unterstützen. Sie fügte hinzu, dass die Änderungen darauf abzielten, die lokale medizinische Produktion zu fördern und mehr Investitionen in diesem Bereich anzuziehen.

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