Ägypten warnt vor preisabsprachen bei geflügel vor saisonalem nachfrageschub

Die ägyptische Regierung hat Geflügelproduzenten vor monopolistischen Praktiken und Preisfixierungen gewarnt, da sie den heimischen Markt vor dem Ramadan stabilisieren will. Alaa Farouk, Minister für Landwirtschaft und Landgewinnung, und Mahmoud Mumtaz, Vorsitzender der Ägyptischen Wettbewerbsbehörde, trafen sich mit dem Vorstand des Allgemeinen Verbands der Geflügelproduzenten, um Marktregulierungen und Herausforderungen in der Lieferkette zu besprechen.

Bei einem Treffen am 14. Januar 2026 betonte Alaa Farouk, dass der Geflügels sektor eine zentrale Säule der ägyptischen Lebensmittelsicherheit ist, wobei die Regierung die Nachhaltigkeit der Produzenten mit dem Recht der Verbraucher auf „faire Preise“ ausbalancieren wolle. Mahmoud Mumtaz erklärte, die Ägyptische Wettbewerbsbehörde überwache alle Phasen der Lieferkette und dulde keine horizontalen oder vertikalen Absprachen, die die Endverbraucherpreise beeinflussen, da das Wettbewerbsrecht die Mechanismen des freien Marktes zum Wohle der Volkswirtschaft schütze.  nnDie Diskussion beleuchtete staatliche Bemühungen, Futter und Produktionseingriffe bereitzustellen, um den Betrieb der Farmen aufrechtzuerhalten. Beamte sprachen auch Maßnahmen an, um die Preisdifferenz zwischen Abhofpreisen und Verkaufspreisen durch verstärkte Marktaufsicht und Einrichtungen zur Kapazitätserhöhung für Produzenten zu verringern. Mitglieder des Allgemeinen Verbands der Geflügelproduzenten verpflichteten sich, Preise individuell nach Angebot und Nachfrage zu setzen. Der Verband gelobte, das Angebot in den kommenden Wochen zu steigern, um den erwarteten Nachfrageschub während des Ramadan zu decken.  nnAm Treffen nahmen Mustafa El-Sayyad, stellvertretender Landwirtschaftsminister, und Mahmoud El-Anani, Vorsitzender des Geflügelverbands, sowie mehrere Vorstandsmitglieder teil.

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