Elena Rybakina besiegte Karolina Muchova am Sonntag mit 7:5, 6:1 und gewann damit den Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart. Die Kasachin konnte ihren als Preis gewonnenen Porsche in diesem Jahr endlich selbst fahren, anders als 2024, als ihr noch der Führerschein fehlte. Dieser Sieg markiert ihren 13. WTA-Einzeltitel.
Elena Rybakina, die topgesetzte Spielerin bei den Stuttgart Open, sicherte sich am Sonntag durch einen Zweisatzsieg gegen Karolina Muchova ihren zweiten Titel beim Porsche Tennis Grand Prix. Das Match dauerte eine Stunde und 18 Minuten, wobei Rybakina nach einem umkämpften ersten Satz den zweiten dominierte. Mit diesem Sieg durchbrach sie ihre Serie von 12 Titeln bei 12 verschiedenen Turnieren und feierte in Stuttgart ihren ersten Doppelerfolg. Zudem rückte sie in der Rangliste für das Race to Riyadh vor Aryna Sabalenka an die Spitze und festigte ihren Status als Weltranglistenzweite. Sie verbesserte ihre Finalbilanz auf 13:12 und ist nun neben Venus Williams, Elina Svitolina und Iga Swiatek die vierte aktive Spielerin, die fünf oder mehr WTA-Titel auf verschiedenen Belägen gewonnen hat. Rybakinas Weg zum Titel führte über ein hartes Viertelfinale gegen Leylah Fernandez, in dem sie in einem dreistündigen Kampf zwei Matchbälle abwehrte. Zuvor war sie mit einem 6:3, 6:4-Erfolg über Diana Shnaider in das Turnier gestartet. Im Jahr 2024 hatte sie den Titel durch einen 6:2, 6:2-Sieg gegen Marta Kostyuk gewonnen, konnte aber den traditionellen Porsche-Preis nicht selbst fahren und saß stattdessen auf dem Beifahrersitz. Diesmal, nachdem sie in der Off-Season ihren Führerschein gemacht hatte, posierte sie mit ihrem neuen gelben Porsche und fuhr ihn selbst auf dem Platz. Während der Pressekonferenz nach dem Match reflektierte Rybakina über den Moment. 'Ja, es war vor zwei Jahren schade, dass ich auf dem Beifahrersitz mitfahren musste, anstatt das Auto selbst zu steuern', sagte sie lächelnd. 'Nein, ich werde ihn definitiv behalten und das Auto genießen.' Sie fügte hinzu, dass ihr Team und ihre Familie sich das Auto teilen würden, obwohl ihr Tour-Zeitplan nur wenig Zeit zum Fahren lasse.