Aryna Sabalenka bezwang Elena Rybakina knapp mit 3:6, 6:3, 7:6(6) und gewann den Titel in Indian Wells am 16. März 2026. Der Sieg verbesserte ihre direkte Bilanz gegen die Kasachin auf 9:7. Sabalenka lobte Rybakina trotz schmerzhafter früherer Niederlagen als die netteste Spielerin auf der Tour.
In einem dramatischen Dreisatzmatch unter Wüstenbedingungen, das über zweieinhalb Stunden dauerte, holte sich Weltranglistenerste Aryna Sabalenka ihren zweiten Titel des Jahres 2026, indem sie Elena Rybakina im Finale von Indian Wells besiegte. Die Belarussin setzte sich mit 3:6, 6:3, 7:6(6) durch und beendete Rybakinis 12-Match-Siegessträhne gegen Top-10-Gegnerinnen. Sabalenka ging mit einer schlechten Bilanz in Titelduellen gegen Rybakina ins Match, hatte vier von fünf verloren, darunter das Australian-Open-Finale vor knapp zwei Monaten und das Indian-Wells-Finale 2023. Dennoch behielt sie die Nerven, gewann 15 von 22 Zweitaufschlagpunkten im entscheidenden Satz sowie Schlüsselpunkte im Tiebreak, obwohl Rybakina mehr Gesamtpunkte holte (104-100) und 12 Asses zu Sabalenkas 10 schlug. Beide hielten 80 Prozent ihrer Aufschlagspiele, Sabalenka schlug insgesamt 29 Winners. Dies war ihr 23. WTA-Einzeltitel, ihr 10. WTA-1000-Titel und ihr 20. Sieg auf Hartplatz sowie ihr 58. Erfolg gegen eine Top-10-Spielerin. Sie hat nun 17 ihrer letzten 18 Matches gewonnen. Zur Rivalität sagte Sabalenka: „Ja, sie ist eine Nette. Ich würde sagen, sie ist die netteste auf der Tour ... Ich genieße unsere Rivalität wirklich. Also, ja, ich mag sie als Person, als Spielerin, und ich genieße diese Kämpfe. Aber ich hoffe wirklich, dass ich ab jetzt alle gewinne.“ Rybakina, die Elina Svitolina im Halbfinale besiegt hatte, reagierte großmütig: „Es war ein sehr schwieriges Match. Glückwunsch an Aryna und ihr Team ... Nicht das Ergebnis, das wir heute wollten, aber es waren trotzdem gute zwei Wochen.“ Sabalenka feierte auch persönliche Meilensteine: „Was für eine Woche. Einen Welpen bekommen, sich verloben und einen Titel gewinnen – das werde ich mein Leben lang nicht vergessen.“