Erdogan besucht Ägypten für Gespräche über bilaterale Beziehungen und Palästinenserfrage

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan reist am Mittwoch nach Ägypten für Gespräche über bilaterale Kooperation und regionale Entwicklungen, einschließlich der Palästinenserfrage, sagte der türkische Botschafter in Kairo Salih Mutlu Şen. Die Reise beginnt am Dienstag mit einem Besuch in Saudi-Arabien auf Einladung von Kronprinz Mohammed bin Salman.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan trifft am Mittwoch in Kairo auf Einladung des ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah Al-Sisi ein, kündigte der türkische Botschafter in Kairo Salih Mutlu Şen an. Die beiden Führer werden die zweite Sitzung des türkisch-ägyptischen Hohen Rates für strategische Kooperation leiten, bilaterale Agendapunkte besprechen und Ansichten zu regionalen und internationalen Entwicklungen austauschen, mit besonderem Fokus auf die Palästinenserfrage. Der Besuch umfasst Erdogans Teilnahme an einem türkisch-ägyptischen Wirtschaftsforum. Er findet vor dem Hintergrund verbesserter Beziehungen zwischen Ankara und Kairo statt, nach Jahren angespannter Beziehungen. Erdogan besuchte Ägypten zuletzt im Februar 2024, sein erster Besuch dort seit 2012. Mustafa Denizer, Leiter des Türkisch-Ägyptischen Wirtschaftsrats, erklärte, dass der Besuch den Weg für neue Partnerschaften ebnen könnte, insbesondere in den Bereichen Energie und Verteidigung. In einem Interview mit der Anadolu Agency sagte Denizer, dass das derzeitige Handelsvolumen zwischen den beiden Ländern bei rund 10 Milliarden Dollar liegt, mit dem Ziel, es in der kommenden Periode auf 15 Milliarden Dollar zu steigern. Türkische Investitionen in Ägypten sollen wachsen, insbesondere in Textilien, Tourismus und Fertigkleidung. Vor Ägypten besucht Erdogan am Dienstag Riad, wo Gespräche mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman auf Maßnahmen zur Vertiefung der türkisch-saudischen Beziehungen sowie regionale und internationale Themen abzielen.

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