Bundesaufsichtsbehörden bereiten einen Kaffeefonds vor, um Anbauer und Exporteure vor Preisstürzen und überalterten Kaffeebäumen zu schützen.
Fast 80 Prozent des Kaffeebestands des Landes sind zu alt, um gute Erträge zu liefern. Laut Shafi Umer, stellvertretender Direktor der äthiopischen Kaffee- und Teebehörde, überwacht ein technisches Komitee die Reserve. Der gemeinsame Fonds soll wie eine Versicherung funktionieren. Er ist dazu gedacht, Interessenvertreter entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu entschädigen, wenn sich der Markt verschlechtert. Der Fonds soll Lieferanten und Exporteure bei Schwankungen der Weltmarktpreise absichern.