Germán Bahamón, Manager des kolumbianischen nationalen Kaffeebauernverbandes, warnte vor den Auswirkungen einer starken Währung auf die Exporteure des Landes.
Bahamón bezeichnete die Aufwertung als stille Steuer, die das Einkommen der Kaffeeproduzenten schmälert, ohne dass sich an deren Arbeitsweise etwas geändert hätte.
Kolumbien exportiere fast 90 Prozent des produzierten Kaffees, und mehr als 550.000 Familien seien von dieser Tätigkeit abhängig, so der Verbandschef.
Der Manager betonte, dass die Wirtschaft starke Produzenten benötige, und forderte Instrumente wie eine bessere Infrastruktur, effiziente Logistik und Zugang zu Krediten, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten.
Die neue Regierung habe die Möglichkeit, gemeinsam mit dem produktiven Sektor eine Agenda für Exportwettbewerbsfähigkeit zu entwickeln, fügte Bahamón hinzu.