Das Centro Cultural Recoleta hat eine Ausstellung eröffnet, die Roberto Arlts erstem Roman gewidmet ist und an dessen Veröffentlichung im Oktober 1926 vor 100 Jahren erinnert. Die Schau umfasst historische Ausgaben, Illustrationen und eine Nachbildung einer Underwood-Schreibmaschine. Kuratiert von Sylvia Saítta und Juan Maisonnave, teilt sich die Ausstellung den Veranstaltungsort mit einer Hommage an Jorge Luis Borges.
Die Ausstellung „El juguete rabioso: 100 años“ versammelt Einbände aus Ausgaben, die über ein Jahrhundert hinweg veröffentlicht wurden, ein Exemplar der Erstausgabe des Verlags Editorial Latina sowie Werke von Künstlern wie Carlos Alonso und Eduardo Iglesias Brickles.
Die Kuratorin und CONICET-Forscherin Sylvia Saítta merkte an, dass der Roman „die Gewalt widerspiegelt, die durch unerfüllte Fortschrittsversprechen entfesselt wurde“. Sie wies zudem darauf hin, dass Borges Arlts Werk bei mehreren Gelegenheiten lobte.
Die Ausstellung ist ab dem 25. Juni in der Junín 1930 geöffnet, Dienstag bis Freitag von 12 bis 21 Uhr sowie an den Wochenenden von 11 bis 21 Uhr, der Eintritt ist frei.