Der Gabriela-Mistral-Museumsraum der Universität von Chile eröffnet am Mittwoch, dem 1. Juli, erneut die Ausstellung von mehr als tausend Muscheln, die der Dichter 1954 gestiftet hat.
Die Ausstellung mit dem Titel „Mollusca. Poesía de Caracolas. Sumergirse en la Colección Neruda“ ist kostenlos in der Casa Central in der Avenida Libertador Bernardo O’Higgins 1058 in Santiago zugänglich. Sie war aufgrund von Wartungsarbeiten vorübergehend geschlossen und präsentiert nun wieder Exemplare aus Familien wie Murex, Cypraea und Nautilus, darunter die Thatcheria mirabilis, die dem Dichter 1951 geschenkt wurde.
Pablo Neruda stiftete die Sammlung 1954 mit dem Ziel, „dem Volk die universelle Kultur und die Muscheln zurückzugeben“. Die Ausstellung umfasst künstlerische Installationen, die zur Reflexion über die ökologische Krise und die marine Artenvielfalt einladen. Sie wird wissenschaftlich von der Malakologin Cecilia Osorio begleitet.
Zudem wurde das zweisprachige Buch „Del océano al verso. Las caracolas de Pablo Neruda“ herausgegeben, das vom Archivo Central Andrés Bello ediert wurde. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Donnerstag von 10:30 bis 14:00 Uhr und 15:00 bis 16:30 Uhr sowie freitags von 10:30 bis 14:00 Uhr.