Nutzer sozialer Medien haben sich über Dwayne Johnsons lockige Perücke und den insgesamt düsteren Look im Trailer zu Disneys Live-Action-Adaption von 'Vaiana' lustig gemacht, doch das Studio plant keine kreativen Änderungen. Der Trailer erzielte innerhalb der ersten 24 Stunden plattformübergreifend 132 Millionen Aufrufe. Johnson verteidigte die echte Perücke als essenziell für die Figur des Maui.
Der erste Trailer für Disneys Live-Action-Remake von 'Vaiana' löste im Netz weitreichenden Spott aus, insbesondere im Hinblick auf Dwayne Johnsons Darstellung des Halbgottes Maui. Johnson, der für seine Glatze bekannt ist, trägt in dem Filmmaterial voluminöse, lockige Haare, was zu Reaktionen wie der eines X-Nutzers führte, der es als 'das Seltsamste, was ich je gesehen habe' bezeichnete, während ein anderer schrieb: 'Dwayne Johnson mit Haaren fühlt sich einfach nicht richtig an… Ich kann das nicht mehr ungesehen machen.' Der Komiker Weird Al Yankovic stimmte mit ein und scherzte auf X, dass die Perücke seiner eigenen Frisur ähnele, und witzelte über Headshots für eine fiktive Filmbiografie-Fortsetzung, die versehentlich für Johnson verschickt worden seien. Kritiker bemängelten zudem die entsättigten polynesischen Bilder des Films, wobei ein Nutzer infrage stellte, wie die Produktion die Umgebung so 'ausgewaschen und stumpf' wirken lassen konnte. Trotz der Gegenreaktion berichten Insider, dass weniger als 5 % der Erwähnungen in sozialen Medien negativ waren und der Trailer die ersten Einblicke in 'Vaiana 2', den Live-Action-Film 'Mufasa', 'Barbie', 'Wonka' und Johnsons 'Red One' übertraf. Johnson erklärte gegenüber Entertainment Weekly, dass das Anlegen der Perücke und eines 40 Pfund schweren Prothesenanzugs täglich zweieinhalb Stunden in der Maske in Anspruch nahm. Er betonte deren Bedeutung: 'Die Perücke war sehr entscheidend und wichtig, denn um die Integrität der Figur aus der animierten Version zu wahren, war Maui sehr stolz auf sein Haar. Und er hatte wunderschönes Haar, wunderschönes Halbgott-Haar.' Die Filmemacher zogen digitale Haareffekte in Betracht, entschieden sich jedoch für die praktischen, da diese am effektivsten für das Publikum seien. Der Film, dessen Schnitt noch nicht final abgeschlossen ist, wurde vor Ort auf Oahu, Hawaii, und in den Trillith Studios in Atlanta gedreht. Kameramann Óscar Faura und der Supervisor für visuelle Effekte, Bill Westenhofer, leiteten die Produktion. Disney lehnte einen Kommentar ab, und Quellen bestätigen, dass vor der Veröffentlichung im Juli keine größeren kreativen Richtungswechsel geplant sind. Positives Feedback hob die polynesische Repräsentation hervor; ein Instagram-Nutzer berichtete von 'Gänsehaut am ganzen Körper' und lobte eine Prinzessin, die ihrem Volk ähnelt.