FHC-Stiftung startet Projekt mit Interviews zur Remokratisierung

Die Fernando Henrique Cardoso Stiftung startet das Projekt „Szenen der Remokratisierung“, indem sie 126 Aufnahmen aus der TV-Gazeta-Sendung Vamos Sair da Crise digitalisiert, die von 1987 bis 1993 ausgestrahlt wurde. Die Initiative bergibt Diskussionen mit Schlüsselfiguren der demokratischen Übergangszeit Brasiliens wieder. Der Start umfasst eine Debatte mit beteiligten Journalisten und Autoren.

Die Fernando Henrique Cardoso Stiftung hat am Montag (23) den Start des Projekts „Szenen der Remokratisierung“ angekündigt. Die Initiative stellt Ausschnitte und vollständige Interviews aus der Sendung Vamos Sair da Crise zur Verfügung, moderiert vom Journalisten Alexandre Machado bei TV Gazeta von 1987 bis 1993. Die Sendung wurde bekannt für Debatten mit politischen Führern während des Remokratisierungsprozesses Brasiliens nach der Militärdiktatur. Die Stiftung hat 126 Original-VHS-Bänder wiederhergestellt, digitalisiert und katalogisiert. Zu den Diskussionsteilnehmern gehören Persönlichkeiten wie Leonel Brizola, Ulysses Guimarães, Fernando Henrique Cardoso und Luiz Inácio Lula da Silva, derzeitiger Präsident der Republik. Beim Launch-Event findet eine Debatte mit Alexandre Machado, dem Autor Fernando Gabeira und der Journalistin Eliane Cantanhêde statt, moderiert vom Politikwissenschaftler Sergio Fausto, dem Geschäftsführer der Stiftung. Das Projekt umfasst neun Minidokumentarfilme: drei heben Ausschnitte aus den Reden der Präsidentschaftskandidaten von 1989 hervor, ein weiterer behandelt den Collor-Plan, eine wirtschaftliche Maßnahme unter der Regierung von Fernando Collor de Mello, die die Konten der Brasilianer beschlagnahmte. Diese Erhaltung historischer Materialien zielt darauf ab, eine entscheidende Periode der jüngeren Geschichte des Landes zu dokumentieren und Gespräche zugänglich zu machen, die damals die öffentliche Debatte prägten.

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