Der Bundesabgeordnete Paulinho da Força kündigte seine Vorkandidatur für den Senat bei einer Veranstaltung in São Paulo an und erhielt Unterstützung von Führern wie Kammerpräsident Hugo Motta. Die Zusammenkunft, getarnt als Geburtstagsfeier, betonte die Suche nach einer dritten Weg in der Politik. Paulinho kritisierte die Polarisierung und gab keine Details zu seinem Ticket preis.
Am Samstag, dem 24. Januar 2026, startete der Bundesabgeordnete Paulinho da Força (Solidariedade-SP) seine Senats-Vorkandidatur bei einer politischen Veranstaltung in einem Nachtclub in der Westzone von São Paulo. Die Zusammenkunft, vorgeblich zur Feier seines 70. Geburtstags, brachte verschiedene politische Führer zusammen. Paulinho betonte, er sei «sehr umworben und gedrängt worden, einen neuen Schritt zu tun» und «scheue keine Verantwortung». Er forderte auf, die politische Polarisierung zu durchbrechen, um Harmonie zu suchen. Zu den Gästen gehörten Kammerpräsident Hugo Motta (Republicanos-PB), São-Paulo-Bürgermeister Ricardo Nunes (MDB), Präsident der Legislativversammlung André do Prado (PL), nationaler PL-Präsident Valdemar Costa Neto und Abgeordneter Elmar Nascimento (União-BA). Motta lobte Paulinho als «Einhelligkeit in der Kammer» und prognostizierte, er werde in den Senat einziehen, um São Paulo zu vertreten. «Aber wir werden Nachbarn sein und zusammenarbeiten», sagte der Kammerpräsident. Darauf scherzte Paulinho, dass Motta, der mit 35 Kammerpräsident wurde, «in Kürze» Präsident der Republik sein werde, was Lacher unter den Abgeordneten auslöste. Als Präsident von Solidariedade schloss Paulinho ein Bündnis mit der Linken aus, kritisierte die Lula-Regierung und steht auch nicht dem Bolsonarismus nahe. Er tendierte dazu, sich als dritten Weg zu positionieren, gab aber keine Klarheit über sein Ticket für die Oktoberwahlen.