Paes hält Wahlrede zum Rücktritt und sorgt für peinlichen Moment mit Sängerin

Bürgermeister Eduardo Paes (PSD) trat am 20. März 2026 aus dem Rathaus von Rio de Janeiro zurück. Er hielt eine Rede mit Vorwahlkampftönen für das Amt des Gouverneurs des Bundesstaates und sah sich einer peinlichen musikalischen Improvisation vor dem TRE-RJ-Präsidenten gegenüber. Die Sänger Dudu Nobre und Seu Jorge änderten Samba-Texte, um Paes bei der Wahl zum Gouverneur zu unterstützen, was Paes dazu veranlasste, den Sänger scherzhaft zu beschuldigen. Vorzeitige Wahlpropaganda ist vor dem 16. August verboten.

Am 20. März 2026 fand im Palácio da Cidade des Rathauses von Rio de Janeiro eine feierliche Amtsübergabe statt, bei der Eduardo Paes (PSD) vorzeitig zurücktrat und von Vizebürgermeister Eduardo Cavaliere (PSD) abgelöst wurde. Bei der Veranstaltung herrschte Vorwahlkampfatmosphäre. Paes bezeichnete seinen Rücktritt als "Berufung", die Krise des Staates zu bewältigen, zitierte Bibelstellen und Samba-Texte von Almir Guineto und Moacyr Luz und beklagte die Unterwanderung der Politik durch die Kriminalität. Er verwies auf die Gründung einer kommunalen Streitkraft und die widerrufene Verhaftung des Stadtrats Salvino Oliveira (PSD), der verdächtigt wird, Verbindungen zum Comando Vermelho zu haben. Paes erinnerte an seine Niederlage gegen Wilson Witzel im Jahr 2018 und bezeichnete ihn als "farsante", der wegen Korruption angeklagt wurde, und nickte Verbündeten wie dem "armado de fé", den Gemeinden im Landesinneren und der Baixada Fluminense zu. Am Ende der Rede spielten Dudu Nobre und Seu Jorge "Moleque Atrevido" von Jorge Aragão und änderten die Zeile in "respeite Eduardo Paes para governador" vor TRE-RJ-Präsident Claudio de Mello Tavares. Paes lachte, kratzte sich am Kopf und sagte: "Der TRE-RJ-Präsident hat gesehen, was ich nicht gesehen habe. Ich trage keine Verantwortung. Das Verbrechen war das von Dudu Nobre, nicht von Dudu Paes". Dudu entgegnete: "Es war alles improvisiert, verzeihen Sie mir" und rief beim Abgang "Alô TRE!". Vorzeitige Wahlpropaganda mit expliziten Stimmabgaben ist vor dem 16. August illegal und wird mit Geldstrafen geahndet. Auf der Veranstaltung gab es Samba von Marquinho de Oswaldo Cruz, Gebete und Segnungen von religiösen Führern wie Bischof Abner Ferreira.

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