Der Präsident der gesetzgebenden Versammlung von Paraná, Alexandre Curi, hat am Mittwoch, dem 1. April, die PSD verlassen und sich den Republicanos angeschlossen, um für das Gouverneursamt des Bundesstaates zu kandidieren. Der Wechsel erfolgt inmitten von Verhandlungen über die Nachfolge von Gouverneur Ratinho Júnior. Curi erklärt, der Schritt stärke sein Bündnis mit dem Amtsinhaber.
Alexandre Curi, Präsident der gesetzgebenden Versammlung von Paraná und langjähriger Verbündeter von Gouverneur Ratinho Júnior (PSD), kündigte am 1. April seinen Wechsel zu den Republicanos an. Dieser Schritt zielt darauf ab, seine Vorkandidatur für den Palácio Iguaçu bei der Wahl 2026 zu stärken, nachdem er vergeblich auf die Unterstützung des Gouverneurs innerhalb der PSD gewartet hatte, wo er mit Guto Silva und Rafael Greca konkurrierte. Rafael Greca, ehemaliger Bürgermeister von Curitiba, verließ ebenfalls kürzlich die PSD und schloss sich der MDB an, um in den Wahlkampf einzusteigen. Curi hält jedoch die Verhandlungen am Laufen und rechnet mit der Unterstützung von Ratinho Júnior, wobei eine Zusammenarbeit mit Greca oder eine Kandidatur für den Senat möglich bleibt. In einem Beitrag in den sozialen Medien bezeichnete Curi den Parteiwechsel als Beginn eines „neuen Kapitels“ in seiner Laufbahn, ohne jedoch einen Bruch zu vollziehen: „Pelo contrário: reafirma a responsabilidade de seguir contribuindo com um projeto que transformou o nosso estado, com equilíbrio, diálogo e foco em resultados concretos para a população“. Ratinho Júnior strebt eine Konsenskandidatur aus seiner Basis an, um Sergio Moro (PL) entgegenzutreten. Guto Silva gilt trotz interner Widerstände und schwacher Umfragewerte als Favorit. Der Gouverneur wandte sich an den Bürgermeister von Curitiba, Eduardo Pimentel (PSD), der jedoch ablehnte: „Fui eleito há pouco tempo para ser prefeito de Curitiba e tenho um compromisso com a cidade“.