Der ehemalige Bundesabgeordnete André Vargas, der im Rahmen der Operation Lava Jato verurteilt wurde, nahm am Freitag, dem 27. März, gemeinsam mit führenden Politikern der PT an der Einweihung einer Basis der Bundespolizei in Maringá, Paraná, teil. Er bekleidet die Position des PT-Generalsekretärs im Bundesstaat und versucht, seine politische Karriere mit Unterstützung von Verbündeten und der Regierung Lula wiederzubeleben. Vargas bestreitet eine Ungerechtigkeit bei seiner Verurteilung und erklärt, er sei bereit, einen Beitrag im Parlament zu leisten.
André Vargas, ehemaliger Vizepräsident der Abgeordnetenkammer für die PT-PR, wurde im Zuge der Operation Lava Jato in drei Strafverfahren wegen passiver Korruption, Geldwäsche und krimineller Vereinigung verurteilt. Er verbrachte mehr als drei Jahre im Gefängnis und bezeichnet das Verfahren als "kriminellen Hinterhalt". "Ich war das Opfer eines kriminellen Hinterhalts. Auch nach schwierigen Zeiten fühle ich mich bereit, meinem Land im Parlament zu helfen", erklärte er.
Derzeit als PT-Generalsekretär in Paraná tätig, hat Vargas seine Präsenz bei öffentlichen Veranstaltungen verstärkt, was durch die Regierung Lula erleichtert wird. Am Freitag, dem 27. März, nahm er in Maringá im Nordwesten von Paraná an der Einweihung der Luftwaffenbasis der Bundespolizei teil. Er wurde von Gleisi Hoffmann, Zeca Dirceu, Enio Verri und Mário Verri begleitet.
Nach der Veranstaltung der PF begab sich Vargas zu einem Centro de Tradições Gaúchas (CTG), wo er an der Übergabe von 27 neuen Lastwagen für die selektive Müllabfuhr und an der Einweihung von Einheiten zur Wertstoffverwertung (UVRs) teilnahm. Dieser öffentliche Auftritt signalisiert den Beginn der Bemühungen, seine politische Laufbahn wieder aufzubauen, wobei die Position in der PT den ersten Schritt darstellt.