Das Regionaldirektorium der PT in Rio de Janeiro stimmte am Samstag (18.) einstimmig der Unterstützung von Eduardo Paes (PSD) für das Amt des Gouverneurs und Benedita da Silva (PT) für den Senat zu. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Wahlplattform von Präsident Lula in dem Bundesstaat zu stärken, in dem er 2022 eine Niederlage erlitt. Das Bündnis entsteht inmitten einer politischen Vakanz in der Regierung des Bundesstaates Rio.
Das Regionaldirektorium der PT-RJ billigte am Samstag (18.) offiziell die Kandidatur von Eduardo Paes (PSD-RJ) für das Gouverneursamt in Rio de Janeiro. Die einstimmige Entscheidung positioniert Paes als wichtigste Plattform für die Wiederwahl von Präsident Luiz Inácio Lula da Silva (PT), nachdem dieser im Jahr 2022 in diesem Bundesstaat gegen Jair Bolsonaro (PL) verloren hatte. Benedita da Silva, ehemalige Gouverneurin und Kongressabgeordnete, wurde als Senatskandidatin ausgewählt, mit dem Stadtrat Felipe Pires als erstem Ersatzkandidaten und Pastor Kleber Lucas als zweitem. Die PT betont ihren Hintergrund in der Peripherie und ihre Anziehungskraft auf evangelikale Wähler, um konservative Bevölkerungsschichten zu erreichen. Die Partei verzichtete auf einen eigenen Gouverneurskandidaten aufgrund fehlender konkurrenzfähiger Optionen, wie etwa Márcia Tiburis 5 % im Jahr 2018. Das Treffen befasste sich mit der lokalen politischen Landschaft, einschließlich des Rücktritts und der Amtsenthebung des ehemaligen Gouverneurs Cláudio Castro (PL-RJ), der Absetzung von Rodrigo Bacellar (União Brasil) und dem Wechsel von Thiago Pampolha an den TCE, wodurch eine doppelte Vakanz entstand. Die PT plädierte für Direktwahlen für die Interimszeit und bezeichnete dies als "die angemessenste Alternative" für eine breite Beteiligung der Bevölkerung. Gegner wie die PL mit Douglas Ruas planen, Paes als den "Kandidaten von Lula und der PT" zu brandmarken. Spannungen bestehen innerhalb des Wahlvorschlags: Die Vize-Kandidatin Jane Reis unterstützt aufgrund familiärer Verbindungen Flávio Bolsonaro (PL) gegen Lula.