Partei Avante kündigt Augusto Cury als Präsidentschaftsvorkandidaten an

Die Partei Avante gab am Sonntag (5. April) bekannt, dass der 67-jährige Schriftsteller Augusto Cury ihr Vorkandidat für die Präsidentschaftswahl 2026 ist. Cury, Autor von Selbsthilfebüchern, die in 70 Ländern verkauft werden, trat kürzlich der Partei bei und kritisierte die aktuelle politische Polarisierung. Die Ankündigung erfolgte über soziale Medien.

Die Partei Avante bestätigte am 5. April 2026 die Vorkandidatur des Schriftstellers Augusto Cury für das Präsidentenamt. Die in den sozialen Medien veröffentlichte Ankündigung enthält ein Foto, auf dem Cury den Parteivorsitzenden, den föderalen Abgeordneten Luís Tibé (Avante-MG), begrüßt. Tibé erklärte: "Das brasilianische Volk hält diese Polarisierung nicht mehr aus, und es ist an der Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen, mit jemandem, der das Land mit Wohlstand und Lebensqualität voranbringen kann".

Cury, der aus Colina im Bundesstaat São Paulo stammt und als Psychiater an der Faculdade de Medicina de São José do Rio Preto ausgebildet wurde, entwickelte die Teoria da Inteligência Multifocal. Seine Selbsthilfebücher wurden in 70 Ländern veröffentlicht, allein in Brasilien wurden mehr als 25 Millionen Exemplare verkauft. Anfang März veröffentlichte er ein Dokument mit Vorschlägen, darunter die Beendigung der politischen Polarisierung und der Einsatz künstlicher Intelligenz zur Steigerung der industriellen Produktivität.

Im Jahr 2022 hatte Avante die Vorkandidatur des Abgeordneten André Janones (jetzt bei Rede-MG) ins Leben gerufen, zog die Unterstützung jedoch Monate vor der Wahl zurück, um Lula zu unterstützen. Cury, der im vergangenen Monat Interesse an einer Kandidatur bekundet hatte, sagte, er sei von Politikern empfangen worden, darunter Michel Temer, Gilberto Kassab (PSD), Aécio Neves (PSDB) und Renata Abreu (Republicanos).

In den sozialen Medien schrieb Cury: "Mein Ziel ist es, einen Beitrag zum Aufbau des Brasiliens unserer Träume zu leisten. Ich liebe keine Macht, brauche keine Macht und suche Macht nicht um der Macht willen. Es ist kein persönliches Projekt, sondern eine Reise. Eine Reise, die zu 100% auf Projekten basiert und zu 0% auf persönlichen Angriffen".

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