FIFA-Präsident Gianni Infantino nahm am 16. Februar 2026 im Innenministerium in Beirut einen libanesischen Pass entgegen, Monate nachdem ihm die libanesische Staatsbürgerschaft vom Präsidenten des Landes verliehen worden war. Der schweizerisch-italienische Manager, verheiratet mit einer libanesischen Staatsbürgerin, äußerte während der Zeremonie Stolz auf seine neue Nationalität. Dies stellt eine Ausnahme vom libanesischen Recht dar, das Frauen normalerweise nicht erlaubt, die Staatsbürgerschaft an ausländische Ehepartner weiterzugeben.
FIFA-Präsident Gianni Infantino, Leiter des Verbands seit 2016, erledigte am Montag im Innenministerium in Beirut die Formalitäten für seinen libanesischen Pass. Begleitet von Familienmitgliedern traf er Präsident Joseph Aoun, dankte ihm für die Staatsbürgerschaftszuweisung und durchlief Standardverfahren einschließlich Dokumenteneinreichung, Fotografierung und Fingerabdrücken, bevor er das blaue Dokument erhielt. nnInfantino, in der Schweiz von italienischen Eltern geboren, besitzt bereits die Staatsbürgerschaft beider Länder. Seine Ehe mit Lina al-Ashkar, einer libanesischen Staatsbürgerin, führte zu der außergewöhnlichen Genehmigung. Nach libanesischem Standardrecht können Frauen die Nationalität nicht automatisch an ausländische Ehemänner oder Kinder weitergeben, im Gegensatz zu Männern, die sie nach einer Frist an Ehepartner und sofort an Nachkommen weitergeben können. Präsident Aoun machte eine Sonderregelung für Infantino und seine Familie. nnIn einer Videobotschaft, die von lokalen TV-Sendern ausgestrahlt wurde, sagte Infantino: „Ich bin sehr stolz und sehr glücklich, hier in Beirut im Innenministerium zu sein, um endlich meinen libanesischen Pass zu erhalten. Ich liebe den Libanon.“ Das Ereignis unterstreicht Infantinos persönliche Bindungen zum Land inmitten seiner globalen Rolle bei der Leitung des Fußballs, einschließlich der Vorbereitungen für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. nnDie FIFA, der internationale Fußballverband, hat nicht detailliert, wie die neue Staatsbürgerschaft Infantinos Aufgaben beeinflussen könnte, betont aber seinen vielseitigen Hintergrund an der Spitze der führenden Sportorganisation.