Der Kolumbianische Verband der Logistikagenten im internationalen Handel (Fitac) äußert Bedenken hinsichtlich schwerer Logistikprobleme im Hafen Buenaventura, die Staus von bis zu 25 Kilometern Länge und Wartezeiten von sieben Stunden verursachen. Diese Probleme behindern die Betriebs effizienz, erhöhen Kosten und gefährden die Sicherheit der Fahrer. Fitac fordert die Regierung und Behörden wie die Dian zu koordinierten Maßnahmen auf.
Der Kolumbianische Verband der Logistikagenten im internationalen Handel (Fitac) hat vor einer anhaltenden Logistikkrise im Hafen Buenaventura, dem Hauptzugangstor Kolumbiens, gewarnt. In einer Erklärung heißt es, dass Verkehrsstaus in der Nähe des Hafens über 25 Kilometer reichen und Fahrzeuge bis zu sieben Stunden ununterbrochen warten müssen. Diese Verzögerungen verhindern die Einhaltung der Betriebspläne, verursachen erhebliche Zusatzkosten und untergraben die Gesamtproduktivität massiv. Fitac weist auch auf Probleme beim Hafen-Zugang, übermäßige Verzögerungen bei der Fahrzeugeinfahrt und unzureichende Kapazitäten in Lagerplätzen und Logistikzonen zur Aufnahme von Waren hin. Ausfälle in Terminvergabesystemen und Container-Rückgabeprozessen verschärfen die Probleme, ebenso wie steigende Sicherheitsrisiken. „Fitac äußert seine tiefe Besorgnis über die ernste und anhaltende Logistiksituation in den Häfen von Buenaventura, die die Betriebseffizienz, die Wettbewerbsfähigkeit des kolumbianischen Außenhandels und die Nachhaltigkeit der gesamten Logistikkette direkt beeinträchtigt“, heißt es in der Erklärung. Die Probleme betreffen die Mitglieder von Fitac, darunter Frachtagenten, Multimodal-Transportbetreiber, Speditionen, Lagerhäuser, Zollagenturen, Importeure und Exporteure. Weitere Herausforderungen umfassen Gebühren für verpasste Termine trotz des operativen Zusammenbruchs und unzureichende Infrastruktur zur Bedarfsdeckung. Fitac sieht darin ein strukturelles Risiko für den kolumbianischen Außenhandel, das Logistikkosten in die Höhe treibt und die Zuverlässigkeit des Landes als Handelspartner untergräbt. Daher hat Fitac-Präsident Miguel Ángel Espinosa den Appell an die Regierung, die Ministerien für Verkehr und Handel, die Superintendencia de Transporte und die Dian zu einer koordinierten Intervention erneuert. „Von Fitac aus wiederholen wir unsere Bereitschaft, beizu trägen, zu koordinieren und strukturelle Lösungen zu unterstützen, insistieren aber darauf, dass sofortige Entscheidungen, institutionelle Präsenz und konkrete Maßnahmen erforderlich sind, um die Effizienz, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit des Hafens wiederherzustellen“, betonte Espinosa.