Der nördliche Sektor der Kolumbianischen Handelskammer für Infrastruktur (CCI) erläuterte die Gründe für die vorzeitige Beendigung des Konzessionsvertrags für die Karibik-Straßen, der nun an Invías übergeben wird. Der Verband wies Gerüchte über die Demontage des Tasajera-Mautstellen an der Ciénaga-Barranquilla-Straße zurück und verteidigte das Modell der Straßenzugabe.
Der nördliche Sektor der CCI veröffentlichte eine Erklärung, um Missverständnisse rund um die vorzeitige Liquidation des Konzessionsvertrags für die Karibik-Straßen aufzuklären, ein nationales Straßennetz, das von der Nationalen Infrastrukturagentur (ANI) im Rahmen eines privaten Investitionsmodells konzessioniert wurde. Laut dem Verband stand das Projekt vor Herausforderungen wie Protesten und sozialen Konflikten, die den Betrieb wichtiger Mautstellen wie Turbaco verhinderten, was die finanzielle Tragfähigkeit beeinträchtigte und zur Vertragsbeendigung führte. „Diese Umstände haben die finanzielle Tragfähigkeit des Projekts direkt beeinträchtigt und leider zur vorzeitigen Liquidation des Konzessionsvertrags geführt“, erläuterte die CCI. Infolgedessen wird Invías die Verwaltung des Straßennetzes übernehmen und den Betrieb nationaler Logistikkorridore sicherstellen. Der Verband äußerte Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit des Staates, Infrastruktur inmitten struktureller Unterfinanzierung im Verkehrssektor zu verwalten, und erkannte zugleich den Wert des Konzessionsmodells für die Straßenausbauk des Landes an. Andererseits klärte die CCI, dass die Ciénaga-Barranquilla-Straße, die von der Provinzregierung von Magdalena an Sierra Mar konzessioniert wurde, unabhängig von ANI und Invías betrieben wird. Sie wies falsche Behauptungen über die Abschaffung der Tasajera-Mautstelle zurück und betonte, dass dieses Modell Bau, Betrieb und Wartung ohne externe Verpflichtungen gewährleistet. „Vom nördlichen Sektor der CCI lehnen wir entschieden bösartige Angriffe auf das Konzessionsmodell ab, die dessen Funktionieren und das Vertrauen der Investoren untergraben“, hieß es im Statement abschließend, wobei die Bedeutung von Mautgebühren für die Finanzierung strategischer Projekte zur regionalen Wettbewerbsfähigkeit hervorgehoben wurde.