Die Stadtverwaltung von Montería startet Businú, das erste öffentliche Massentransportsystem per Fluss in Kolumbien, das den Río Sinú zu einer zentralen Achse der urbanen Mobilität macht. Das Projekt beginnt mit zwei Schiffen und zielt darauf ab, Fahrzeiten in der Stadt zu verkürzen. Bürgermeister Hugo Kerguelén betonte den historischen Wandel bei der Nutzung des Flusses.
In einem innovativen Schritt für die Mobilität in Córdoba weihte Montería am Samstag, den 20. Dezember, Businú ein, das erste öffentliche Flusstransportsystem des Landes. Bürgermeister Hugo Kerguelén nahm die zwei ersten Schiffe am Anlegesteg Rancho Grande entgegen und markierte damit den Beginn der Betriebsaufnahme auf dem Río Sinú.
„Jahrelang wuchs die Stadt dem Fluss zugewandt, ohne ihn als Transportachse zu nutzen. Heute beginnt sich diese Geschichte zu ändern“, sagte der Bürgermeister bei der Projektvorstellung. Businú soll den Río Sinú ins lokale Mobilitätsnetz integrieren, Fahrzeiten verkürzen und die nachhaltige Nutzung des Gewässers fördern.
Jedes Schiff fasst 36 Passagiere, ist 15,60 Meter lang und 4,5 Meter breit. Aus Schiffstahl mit 36 Tonnen Gewicht gefertigt, verfügen sie über Suzuki-DF200-TX-Motoren mit 200 PS für effiziente und sichere Flussfahrt.
Das System erforderte eine Investition von 9 Milliarden Pesos aus einem Abkommen vom 15. Januar 2025. Die Umsetzung belebte die lokale und nationale Produktionskette und schuf 320 direkte sowie 960 indirekte Arbeitsplätze. Die Stadtverwaltung baut außerdem ein Betriebszentrum zur Überwachung von Servicequalität und Sicherheit.
Diese Initiative macht Montería zur Pionierin im öffentlichen Wassertransport, angepasst an die Geografie der Karibikregion.