Die Kolumbianische Handelskammer für Infrastruktur (CCI) warnte vor der einseitigen Kürzung zukünftiger Zuweisungen bei zwei Schlüsselpprojekten: der Autobahn Mulaló-Loboguerrero und der Sanierung des Kanals del Dique, was fast 1 Milliarde $ an Mitteln gefährdet. Diese Regierungsentscheidung widerspricht ihren eigenen Regeln und untergräbt das Vertrauen in den Infrastruktursektor. Der Verband fordert die Wiederherstellung der Mittel für 2025.
Die Kolumbianische Handelskammer für Infrastruktur (CCI), angeführt von Juan Martín Caicedo, äußerte ihre Bedenken in einem Schreiben an die Minister für Finanzen und Verkehr, den Präsidenten der Nationalen Infrastrukturagentur (ANI) und den Direktor des Nationalen Planungsamts (DNP). Das Dokument stellt fest, dass die Kürzung zukünftiger Zuweisungen den Bau, Betrieb und die Wartung der Autobahn Mulaló-Loboguerrero im Valle del Cauca um 340 Milliarden $ und die Sanierung degradierter Ökosysteme im Kanal del Dique um 636 Milliarden $ beeinträchtigt, insgesamt fast 1 Milliarde $. Diese Projekte sind im Nationalen Entwicklungsplan priorisiert und entscheidend für Wettbewerbsfähigkeit, wirtschaftliches Wachstum und regionale Integration im Valle del Cauca und in der Karibikregion. Die CCI warnte, dass diese Maßnahme grundlegende Bauvorhaben gefährdet. Der Verband hob ein kritisches Problem hervor: Ein Dekret vom 29. Dezember legte fest, dass zukünftige Zuweisungen nur mit Einvernehmen der Parteien geändert werden dürfen, doch zwei Tage später führte die Regierung die Kürzung einseitig durch. „Diese Handlung verstößt gegen die vom Exekutiv selbst festgelegten Richtlinien, beeinträchtigt das Vertrauen in Infrastrukturverträge und kann rechtliche und finanzielle Risiken für die Nation erzeugen“, erklärte die CCI. Daher forderten sie die Regierung auf, die zukünftigen Zuweisungen für 2025 wiederherzustellen und die Verpflichtungen zu erfüllen. Unterlassung könnte die verantwortlichen Beamten disziplinarischen und fiskalischen Sanktionen aussetzen.