Regierung von Mexico-Stadt startet Modernisierung der Metro-Linie 3

Die Regierung von Mexico-Stadt hat die Modernisierung der Metro-Linie 3 angekündigt, mit einer Investition von 41 Milliarden Pesos und dem Kauf von 45 neuen Zügen. Die Arbeiten beginnen Ende Januar oder Anfang Februar am Bahnhof Universidad, ohne Störungen für die WM 2026. Die Sanierung ist vorläufig bis Ende 2028 geplant.

Am 7. Januar stellte die Regierungschefin von Mexico-Stadt, Clara Brugada, den Modernisierungsplan für die Metro-Linie 3 vor, die Indios Verdes mit Universidad verbindet und deren erster Abschnitt 1970 eröffnet wurde. Diese eine der ältesten Linien des Systems wird schrittweise saniert, um den Verschleiß zu beheben, der zu langen Wartezeiten und reduzierten Geschwindigkeiten führt. Die Gesamtinvestition beträgt 41 Milliarden Pesos, einschließlich des Kaufs von 45 neuen Zügen, deren Lieferung zwei Jahre dauert. Brugada erklärte: „Züge lassen sich nicht schnell herstellen; die Lieferung dauert zwei Jahre.“ Erwartete Vorteile sind eine Kapazitätssteigerung um 30 Prozent, Zugfolgen unter zwei Minuten, geringerer Energieverbrauch und verbesserte Sicherheit. Die Arbeiten starten am Bahnhof Universidad – eröffnet 1983 und wichtig für UNAM-Studenten – mit Upgrades von Garage und Anlagen Ende Januar oder Anfang Februar. Innenarbeiten beginnen Ende Juli 2026, nach der WM 2026, bei der das Estadio Azteca fünf Spiele ausrichtet, darunter das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika. Der Zeitplan vermeidet vollständige Schließungen während des Events. Um Auswirkungen zu minimieren, erfolgen Schließungen abschnittsweise wie bei Linie 1 und möglicherweise nachts. In Universidad werden sieben neue Außenrolltreppen, vier Innenrolltreppen, zwei Seitenperrons, ein Außen-Hochweg und fünf erneuerte Aufzüge installiert. Es verbindet sich mit Trolebús-Linie 14, Cablebús-Linie 4 und CETRAM Universidad, mit Platz für 200 Fahrräder und Umzug von über 140 Geschäften. Brugada betonte: „Wir wissen, was das bedeutet, aber wir werden ein Schema finden. Von Linie 1 haben wir viel gelernt. Wir wollen so gut wie möglich verbessern.“ Das Mobilitätssekretariat und die Metro koordinieren einen Plan, um Nutzer möglichst wenig zu beeinträchtigen, insbesondere UNAM-Studenten.

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