Erste Verträge für Konzessionen von Routen im Mercosur-Korridor unterzeichnet

Die argentinische Regierung unterzeichnete am Dienstag, dem 6. Januar, die ersten Verträge für die Verpachtung von 741 Kilometern nationaler Straßen an private Unternehmen, die Phase I des Mercosur-Korridors bilden. Diese Routen umfassen die Brücke Rosario-Victoria und werden den Handel mit Brasilien und Uruguay ankurbeln. Wirtschaftsminister Luis Caputo betonte, dass dies den Beginn eines modernen Autobahnnetzes ohne Subventionen einleitet.

Am 6. Januar 2026 formalisierte die argentinische Regierung die Unterzeichnung von Verträgen für die Konzession von 741 Kilometern Straßen, die Teil der Phase I des Mercosur-Korridor-Netzwerks bilden. Diese Abschnitte, bekannt als Oriental und Conexión, werden ab dem 7. Januar von privaten Unternehmen betrieben und gewartet, ohne staatliche Subventionen.

Autovía Construcciones y Servicios S.A. übernimmt den Oriental-Abschnitt, umbenannt in Autovía del Mercosur, der die nationalen Straßen 12, 14, 135, A015 und 117 umfasst. Diese Straßen durchqueren die Provinzen Buenos Aires, Entre Ríos und Corrientes und verbinden strategische Grenzübergänge.

Derweil verwaltet die Temporäre Unternehmensunion (UTE) aus Obring S.A., Rovial S.A., Edeca S.A., Pitón S.A. und Pietroboni S.A. den Conexión-Abschnitt, nun Conexión Alto Delta. Dazu gehört die Brücke Rosario-Victoria über den Paraná-Fluss (RN 174), die Entre Ríos mit Santa Fe verbindet und in der Nähe von Häfen und Produktionszentren im Groß-Rosario liegt.

Wirtschaftsminister Luis Caputo erklärte: „Diese Kilometer sind Teil des Mercosur-Korridors, der den Handel mit Brasilien und Uruguay erleichtert und strategische Grenzübergänge verbindet. Zusätzlich umfassen sie die Brücke Rosario-Victoria über den Paraná-Fluss, nahe den Zugängen zu Häfen und Produktionszentren im Groß-Rosario, was Exporte und Logistik ankurbeln wird.“ Er fügte hinzu, dass es der erste Schritt zu einem Autobahnnetz von über 9.000 km sei, das ein defizitäres Modell durch ein transparentes und wettbewerbsfähiges ersetze, ohne Beiträge aus der Staatskasse.

Aus dem Wirtschaftsministerium hieß es, das neue System werde keine öffentlichen Subventionen erhalten, im Gegensatz zum vorherigen defizitären System, das die Nutzer nicht wirklich begünstigte. Diese Initiative zielt darauf ab, Kosten für den Produktionssektor zu senken und die regionale Logistik zu verbessern.

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