Frankreich will Unterzeichnung des EU-Mercosur-Abkommens stoppen

Die französische Regierung fordert eine Verschiebung der geplanten Unterzeichnung des Freihandelsabkommens mit den Mercosur-Staaten. Grund ist der Druck von Landwirten, die Nachteile durch unterschiedliche Standards befürchten. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wollte das Abkommen am Samstag in Brasilien unterzeichnen.

Frankreich übt scharfe Kritik am EU-Mercosur-Abkommen und lehnt die geplante Unterzeichnung ab. Premierminister Sébastien Lecornu erklärte, die Frist müsse verlängert werden, um die Arbeit fortzusetzen und „legitime Schutzmaßnahmen für unsere europäische Landwirtschaft zu erreichen“, so sein Büro. Das Abkommen mit Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay sieht den Wegfall der meisten Zölle vor und wird seit 1999 verhandelt.

Ursula von der Leyen plant die Unterzeichnung am Samstag bei einem Gipfel in Foz do Iguaçu. Zuvor benötigt die EU-Kommission die Zustimmung der Mitgliedstaaten. Frankreich kritisiert das Abkommen seit Langem, insbesondere wegen des Drucks von Landwirten, die niedrigere Standards in den Mercosur-Ländern fürchten. Die EU exportiert dorthin vor allem Autos und chemische Produkte, während Mercosur hauptsächlich Agrarprodukte und Rohstoffe liefert. Die Kommission erwartet eine Steigerung der EU-Exporte um bis zu 39 Prozent.

Anfang September legte die Kommission den juristisch geprüften Text den 27 Staaten vor. Für die Ratifizierung ist eine qualifizierte Mehrheit der Staaten und die Zustimmung des Europäischen Parlaments erforderlich. Die Bundesregierung und die deutsche Industrie drängen auf eine rasche Umsetzung; das Bundeskabinett stimmte am Mittwoch der Unterzeichnung zu.

Verwandte Artikel

Ursula von der Leyen announces Mercosur trade deal delay to EU leaders at Brussels summit, with massive farmer protests visible outside.
Bild generiert von KI

EU bestätigt Verschiebung des Mercosur-Abkommens auf Januar auf Brüssel-Gipfel inmitten von Protesten

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Ursula von der Leyen kündigte den EU-Führern den Aufschub der Unterzeichnung des Mercosur-Handelsabkommens auf Januar an, ursprünglich für dieses Wochenende in Brasilien geplant, nachdem keine Mehrheit wegen französischen und italienischen Einspruchs für stärkere Schutzmaßnahmen für Landwirte erzielt werden konnte – nach früheren EU-Vorschlägen und inmitten massiver Proteste in Brüssel.

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat die Verschiebung der Unterzeichnung des Freihandelsabkommens EU-Mercosur auf Januar bestätigt und ihre Reise nach Foz de Iguazú abgesagt. Der Schritt resultiert aus Widerstand von Frankreich und Italien, angeheizt durch Bauernproteste in Brüssel, die südamerikanische Konkurrenz fürchten. Brasiliens Präsident Lula da Silva akzeptierte die Verzögerung nach Gesprächen mit europäischen Führern.

Von KI berichtet

Die geplante Unterzeichnung des Freihandelsabkommens zwischen der EU und den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay ist verschoben worden. Italienische Regierungschefin Giorgia Meloni erklärte, ihr Land sei noch nicht bereit zuzustimmen, was die notwendige Mehrheit verhindert. Ein neuer Termin soll in der ersten Januarhälfte folgen.

EU countries have backed the historic trade deal with Mercosur by qualified majority, paving the way for signing on January 17 in Paraguay. The agreement, negotiated for over 25 years, sparks divisions due to farmers' protests fearing unfair competition. Spain supports the decision, seen as a step toward European strategic autonomy.

Von KI berichtet

Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen haben die EU und der südamerikanische Staatenbund Mercosur in Asunción ein Freihandelsabkommen unterzeichnet. Die neue Zone umfasst über 700 Millionen Einwohner und eine Wirtschaftsleistung von 22 Billionen US-Dollar. Das Abkommen dient auch als Signal gegen die protektionistische Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump.

Nach der angekündigten Verschiebung der EU — wie zuvor berichtet — endete das Mercosur-Gipfeltreffen in Foz do Iguaçu am 20. Dezember ohne Unterzeichnung des Handelsabkommens. Brasilien übergab die pro tempore Präsidentschaft an Paraguay inmitten von Lulas Frustration, während Führer Alternativen mit China, Kanada und anderen in Betracht ziehen. Außenminister wie Argentiniens Pablo Quirno bleiben optimistisch hinsichtlich einer baldigen EU-Unterzeichnung.

Von KI berichtet

Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva wird nicht an der Unterzeichnung des historischen Handelsabkommens zwischen der EU und Mercosur teilnehmen, das für Samstag, den 17. Januar, in Asunción, Paraguay, geplant ist. Obwohl Lula der Hauptbefürworter des Abkommens ist, resultiert seine Abwesenheit aus Terminproblemen aufgrund verspäteter Einladungen. Andere Führer, darunter Santiago Peña, Yamandú Orsi und möglicherweise Javier Milei, werden teilnehmen.

 

 

 

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen