Das Europäische Parlament stimmte am Mittwoch dafür, das EU-Mercosur-Handelsabkommen dem EuGH zur Prüfung der Rechtmäßigkeit vorzulegen, was seine Umsetzung vorübergehend stoppt. Tausende Landwirte protestieren in Straßburg gegen das Abkommen, ein Polizist wurde bei Zusammenstößen schwer verletzt. Frankreich begrüßt die Abstimmung als Übereinstimmung mit seiner Ablehnung des Vertrags.
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Eu-parlament fordert euGH-gutachten zu mercosur-abkommen
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Das EU-Parlament hat mit knapper Mehrheit eine rechtliche Prüfung des Mercosur-Handelsabkommens durch den Europäischen Gerichtshof gefordert. Die Abstimmung am Mittwoch verzögert die Ratifizierung um Monate oder sogar Jahre. Befürworter kritisieren den Schritt als Fehler in der geopolitischen Lage.
Französische Landwirte demonstrierten in Paris mit 350 Traktoren gegen das Mercosur-Abkommen, Einkommen und Vorschriften. Premierminister Sébastien Lecornu reagierte mit einem Agrar-Notfallplan. Südamerikanische Landwirte hingegen begrüßen den Vertrag herzlich.
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EU countries have backed the historic trade deal with Mercosur by qualified majority, paving the way for signing on January 17 in Paraguay. The agreement, negotiated for over 25 years, sparks divisions due to farmers' protests fearing unfair competition. Spain supports the decision, seen as a step toward European strategic autonomy.
Following France's demand to halt the signing, the EU has proposed postponing its long-negotiated trade pact with Mercosur until early January 2025 to overcome opposition from France and newly reluctant Italy. New safeguards aim to protect European farmers, amid protests and support for diversifying trade.
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Nach anfänglicher Kritik drängt Frankreich stärker auf eine Verschiebung der Unterzeichnung des EU-Mercosur-Handelsabkommens am Samstag in Brasilien und beruft sich auf unzureichende Schutzmaßnahmen für Landwirte. LR-Senator Retailleau kritisiert Macrons widersprüchliche Positionen, während ein Diplomat warnt: 'Jetzt oder tot'.
Nach mehr als 25 Jahren Verhandlungen hat die Europäische Union am 17. Januar 2026 in Asunción, Paraguay, offiziell ein Freihandelsabkommen mit Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay, Mitgliedern des Mercosur, unterzeichnet. Das Abkommen schafft eine der größten Freihandelszonen der Welt, die 30 % des globalen BIP ausmacht. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen nannte es 'fairen Handel statt Zölle'.
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Bundeskanzler Friedrich Merz hat beim Neujahrsempfang der Deutschen Börse in Eschborn angekündigt, dass das EU-Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Staaten vor Abschluss einer EuGH-Überprüfung vorläufig in Kraft treten werde. Er sieht darin einen Weg zu mehr Eigenständigkeit Europas in einer unsicheren Weltordnung. Das Abkommen wurde zu Jahresbeginn nach über 25 Jahren Verhandlungen unterzeichnet.
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