Das Freihandelsabkommen EU-Mercosur wurde am 17. Januar 2026 in Asunción, Paraguay, unterzeichnet, stößt jedoch auf starken Widerstand der französischen Rechten. Les Républicains wollen den Inkrafttreten verzögern, um die nationale Landwirtschaft zu schützen. Es gab Proteste in Straßburg, und eine Resolution zur Vorlage beim EuGH steht bevor.
Das Handelsabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und den Mercosur-Ländern (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) wurde am Samstag, dem 17. Januar 2026, in Asunción, Paraguay, unterzeichnet. Dieses Freihandelsabkommen vereint die französische Rechte dagegen, insbesondere Les Républicains (LR), die es als Bedrohung für die Zukunft der französischen Landwirtschaft sehen. nnTrotz der Unterzeichnung bleiben die Gegner entschlossen. Französische Landwirtschaftsgewerkschaften, unterstützt von der FNSEA, protestierten am Dienstag, dem 20. Januar 2026, in Straßburg, dem Sitz des Europäischen Parlaments. Sie hoffen, den Inkrafttreten des Abkommens zu verzögern. Am nächsten Tag, am Mittwoch, dem 21., sollen die Abgeordneten des Europäischen Parlaments über eine Resolution abstimmen, die das Abkommen dem Europäischen Gerichtshof vorlegt, um die Vereinbarkeit mit den EU-Verträgen zu prüfen. Eine Mehrheit könnte den Ratifizierungsprozess bis zur Entscheidung des Gerichts stoppen. nnDie fünf Abgeordneten der LR haben diesen Einsatz von Anfang an vorangetrieben. Ihnen schlossen sich bei der Protestveranstaltung etwa 30 nationale LR-Parlamentarier an, angeführt von den Fraktionsvorsitzenden im Senat und in der Nationalversammlung, Mathieu Darnaud und Laurent Wauquiez. „Wir waren die einzige französische Delegation auf diesem hohen Niveau“, betont der Abgeordnete aus Haute-Loire. „Unser Ziel ist klar: Morgen die Vorlage beim Europäischen Gerichtshof zu erreichen!“ Dieser Schritt soll den Druck auf das Europäische Parlament aufrechterhalten und den Kampf gegen das Abkommen verlängern.