Ablehnung in Aysén beruhigt extraktive Industrie

Die Regionale Küstenrandnutzungskommission (CRUBC) von Aysén hat einstimmig Anträge der Gemeinschaften Pu Wapi und Antünen Rain abgelehnt und damit Ruhe in der Industriebranche gebracht. Diese Entscheidung unterstreicht die Bedeutung sozialer und territorialer Legitimität für die Projektfähigkeit. Die Lähmung der Investitionen über fast ein Jahrzehnt hebt die Notwendigkeit rechtlicher Sicherheit hervor.

Die einstimmige Ablehnung der Anträge der Gemeinschaften Pu Wapi und Antünen Rain durch die CRUBC Aysén hat der Industrie sofortige Erleichterung verschafft, wie Felipe Martin Cuadrado, geschäftsführender Direktor von Más Recursos Naturales, in einem Leserbrief in La Tercera mitteilt. Dieser Vorfall verdeutlicht eine zentrale Lehre: Die Projektfähigkeit hängt nicht nur von technischen Aspekten ab, sondern auch von sozialer und territorialer Legitimität.

Seit fast einem Jahrzehnt ist die Region von Investitionslähmung durch rechtliche Unsicherheit betroffen, was die wirtschaftliche Entwicklung behindert. Cuadrado betont, dass zur Vermeidung unverhältnismäßiger Anträge gemäß dem Lafkenche-Gesetz sozio-ökologische Bewertungen und Konsultationsverfahren mit den Gemeinschaften gestärkt werden müssen, unter Sicherstellung von Transparenz in jedem Schritt.

Die Beteiligung indigener und lokaler Gruppen sollte nicht als bloße administrative Formalität abgetan werden, sondern als strategisches Kapital betrachtet werden. Nur durch klare und dokumentierte Beziehungen kann Infrastruktur gemeinsamen Wert für die Gemeinschaften schaffen und die gerichtliche Unsicherheit überwinden, die den Projektfortschritt in Aysén geprägt hat. Dieser Ansatz strebt eine Balance zwischen Entwicklung und Respekt vor territorialen Rechten an und fördert nachhaltiges Wachstum in der patagonischen Region.

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