Team von Flávio Bolsonaro kritisiert Jingle gegen den Centrão bei einer Veranstaltung in RN

Anhänger von Flávio Bolsonaro (PL-RJ) sangen am Samstag (21.) bei einer Veranstaltung in Natal (RN) ein Jingle, das den Centrão kritisierte. Das Team des Senators distanzierte sich am Montag (23.) von dem Liedtext und erklärte, er habe keine vorherige Zustimmung erhalten und sei respektlos gegenüber wichtigen Parteien. Der Vorfall ereignet sich inmitten der Präsidentschafts-Vorkampagne von 'Zero Um' für 2026.

Am Samstag (21.) nahm Senator Flávio Bolsonaro (PL-RJ), ein Präsidentschaftsvorkandidat, an einer Veranstaltung in Natal (RN) an der Seite von Senator Rogério Marinho (PL-RN) teil, was den Auftakt seiner Vorkampagne im Nordosten markierte. Anhänger sangen ein Jingle mit der Textzeile: „Agora o Brasil é Flávio, e Flávio é Bolsonaro. A esquerda entra em desespero e o Centrão cai do cavalo. Quiseram laçar o touro, mas pelo touro foram chifrados. Não é jumento frouxo, aqui é gado brabo (sic) do Bolsonaro“. Der Text kritisiert zudem die 'terceira via sequelado' und betont die Polarisierung gegenüber Lula (PT). Auf eine Anfrage von VEJA reagierte das Team zunächst nicht. Am Montag (23.) sandte das Team eine Mitteilung an das Painel von Folha: „Das Detail des Liedes passierte nicht die Prüfung durch die Berater des Senators, die bei vorheriger Kenntnis der Texte nicht zugestimmt hätten. Es entwertet Parteien, die wichtig für die Rettung Brasiliens aus den schmutzigen Händen der PT sind. Die PL wird bei kommenden Veranstaltungen vorsichtiger sein“. Die Mitteilung hob die große Menschenmenge und die Unterstützung durch führende Politiker aus RN hervor. Flávio sucht die Unterstützung von Centrão-Parteien wie União Brasil, PP und Republicanos, nachdem er im vergangenen Dezember von Jair Bolsonaro anstelle von Tarcísio de Freitas (Republicanos) ausgewählt wurde. Jüngste Umfragen zeigen, dass er in Simulationen für eine zweite Wahlrunde mit Lula gleichzieht oder ihn anführt. Am selben Tag (23.) gab Ratinho Junior (PSD) bekannt, dass er nicht für die Präsidentschaft kandidieren werde.

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