Cobolli verliert BMW Open Finale gegen Shelton und scherzt über einen Fluch durch seine Freundin

Nach seinem emotionalen Halbfinalsieg gegen Alexander Zverev unterlag Flavio Cobolli im Finale der BMW Open by Bitpanda in München mit 6:2, 7:5 gegen Ben Shelton. Der italienische Zweitplatzierte lockerte die Stimmung während seiner Rede mit einem spielerischen Seitenhieb gegen seine Freundin Matilde Galli auf.

Shelton sicherte sich seinen zweiten ATP-500-Titel des Jahres 2026, seine fünfte Trophäe insgesamt und den ersten Sieg eines Amerikaners auf Sandplätzen oberhalb der ATP-250-Ebene seit 24 Jahren. Der Sieg brachte ihm 500 Weltranglistenpunkte, 563.347 Dollar und einen BMW iX3 ein. Cobolli, der nach seinen Erfolgen in Bukarest und Hamburg seinen vierten Karrieretitel anstrebte, hatte eine schwierige Woche hinter sich, die von persönlicher Trauer geprägt war (siehe frühere Berichterstattung zu seiner Widmung nach dem Halbfinale). In seiner Rede auf dem Platz scherzte Cobolli gegenüber seinem Team: „Danke an mein Team. Ich hasse euch die meiste Zeit, aber ich liebe euch auch.“ Als er Galli auf der Tribüne entdeckte, fügte er hinzu: „Ich habe gestern mit meiner Freundin telefoniert. Ich sagte: ‚Bitte lass mich nicht verlieren‘, aber sie hat es doch getan… vielleicht bleibst du das nächste Mal zu Hause.“ Das Publikum lachte über die Szene, die am 19. April auf Tennis TV geteilt wurde. Das eher zurückhaltende Paar, das seit etwa 2021 zusammen ist, war bereits bei Veranstaltungen wie den Italian Open und Wimbledon zu sehen. Soziale Medien bieten seltene Einblicke, etwa durch einen Geburtstagspost aus dem Jahr 2022 und eine gemeinsame Tansania-Reise. Beide Spieler blicken nun auf die Madrid Open, während Stars wie Alcaraz, Djokovic, Tiafoe, Fritz und Rune ihre Teilnahme abgesagt haben.

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