Der Journalist Olof Lundh, bekannt für seine investigativen Fußballberichte, wurde von der Grandiosa-Gesellschaft zur Person des Jahres in Lund ernannt. Die Auszeichnung wurde am Montagabend auf der Jahresversammlung der Gesellschaft im Grand Hotel in Lund überreicht. Lundh, der als Teenager die Stadt nicht verlassen wollte, wird als treuer Botschafter für Lund gelobt.
Die Grandiosa-Gesellschaft in Lund vergibt seit 26 Jahren den Titel «Person des Jahres in Lund» im Grand Hotel an Personen, die sich um die Stadt oder das Hotel verdient gemacht haben. In diesem Jahr fällt die Ehre an Olof Lundh, einen prominenten Fußballjournalisten, der in Lund geboren und aufgewachsen ist. Der Gesellschaftsvorsitzende Johan Stenström kommentierte die Wahl: «Dass sein Name Lundh ist, macht es umso pointierter».Lundh, dessen Vater und Großvater Ärzte waren und dessen Urgroßvater das Konditori Lundh in der Nähe des Grand Hotels betrieb, zog mit 14 Jahren nicht mit seiner Familie nach Helsingborg. Seine Eltern hatten einen Vertrag abgeschlossen, der sicherstellte, dass er nicht gegen seinen Willen umziehen musste, und er wohnte als Untermieter bei einer Nachbarfamilie, bis er das Abitur machte. Danach studierte er an der Universität Lund und war in das Nachtleben der Stadt involviert, wo er Bars und Clubs betrieb.Mit 28 Jahren zog Lundh nach Stockholm, um Journalismus zu studieren, und lebt seither dort. Dennoch betont er die Bedeutung der Stadt: «Ich kann den Abdruck, den Lund auf so viele Weisen bei mir hinterlassen hat, nicht entfernen. Lund war sehr wichtig für mich.» Er freut sich über die Auszeichnung, bleibt aber bescheiden: «Ich freue mich, bin stolz und gleichzeitig ein bisschen bescheiden. Es gibt sicher viele, die den Preis hätten bekommen können.»Lundh kehrt in letzter Zeit häufiger nach Lund zurück, da seine Kinder dort studieren, und freut sich auf das Karneval im Frühling. Vorstandsmitglied Ebba Löwenhielm Peetre beschrieb ihn als Person mit «unglaublichem Drive», die Lund auf die Landkarte gebracht hat. Die Auszeichnung unterstreicht seine Rolle als Botschafter, obwohl er derzeit keine dauerhafte Rückkehr plant: «Man sollte nie nie sagen, aber im Moment fühlt es sich nicht so an.»