Formel-1-Saison 2026 beginnt beim Großen Preis von Australien

Die Formel-1-Saison 2026 startet mit dem Großen Preis von Australien auf der Albert-Park-Strecke in Melbourne am 8. März. Dies markiert den Beginn einer neuen Ära mit überarbeiteten Regeln, neuen Teams am Start und frischen Fahreraufstellungen. Fans erwarten erste Einblicke in die Teamleistungen nach den Wintertests.

Der Große Preis von Australien, seit fast vier Jahrzehnten fester Bestandteil des Formel-1-Kalenders, dient oft als Saisonauftakt. Erstmals 1985 in Adelaide ausgetragen, zog er 1996 auf den Albert-Park-Circuit in Melbourne um. Die 2026er-Ausgabe, die 40. Veranstaltung, leitet eine gänzlich neue Ära im Sport ein, am 8. März um 15 Uhr Ortszeit, nach freien Trainings am 6. und 7. März. Albert Park bietet eine 5,278 km lange temporäre Strecke um den See im Park, die öffentliche Straßen für das Rennen umgestaltet. Die Bahn umfasst schnelle Geraden, weite Kurven, starke Bremszonen für Überholmanöver und wurde 2022 modifiziert, um das Überholen zu erleichtern. Das wechselhafte Wetter in Melbourne, mit sonnigen 26 Grad Celsius am Freitag und möglichen Schauern am Samstag, könnte Strategien und Reifenwahl beeinflussen. Das Rennen geht über 58 Runden und 306 km, mit einem Rundenzeitrekkord von 1:19.813 durch Charles Leclerc im Jahr 2024. Neue Regeln bringen stark veränderte Autos mit, die die Rangordnung neu ordnen könnten. Audi und Cadillac stoßen als neue Teams hinzu, während Valtteri Bottas und Sergio Perez zurückkehren. Arvid Lindblad debütiert bei Racing Bulls, und Lando Norris tritt als regierender Weltmeister mit McLaren an. Erste Anzeichen deuten darauf hin, dass Mercedes in der Pace führt, gefolgt von Ferrari, Red Bull und McLaren. Unterstützende Serien wie Formel 2 und Formel 3 ergänzen das Wochenendprogramm. Abseits der Strecke locken der Melbourne Walk für Fan-Fahrer-Begegnungen, Live-Unterhaltung und die F1 Fanzone. Frühere Rennen in Albert Park waren dramatisch, vom Chaos am Turn 1 im Jahr 2002 bis zu Lando Norris’ Sieg 2025 bei sintflutartigem Regen, bei dem er Max Verstappen um 0,8 Sekunden abhielt. Michael Schumacher hält mit vier Siegen den Rekord, während aktuelle Fahrer wie Lewis Hamilton, Leclerc, Verstappen, Carlos Sainz und Norris bereits hier triumphierten.

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