Das Frente Amplio hat am Sonntag seinen ersten ideologischen Kongress mit der Bekräftigung seiner Identität als sozialistische Partei abgeschlossen. Präsidentin Constanza Martínez betonte die Notwendigkeit, auch kleine und mittlere Unternehmen sowie Genossenschaften zu repräsentieren.
Am Sonntag, den 28. Juni, beendete das Frente Amplio nach dreimonatiger Arbeit seinen ersten ideologischen Kongress. An dem Treffen nahmen 207 Delegierte im ehemaligen Kongressgebäude und im Hauptsitz der CUT teil.
Constanza Martínez erklärte, dass Ungleichheit, die Klimakrise und die Konzentration von Reichtum Folgen eines Modells seien, das Gewinne über die Menschen stelle. Die Partei nahm zudem Feminismus, Menschenrechte, Künstliche Intelligenz und Ökologismus in ihre wichtigsten Schwerpunkte auf.
Martínez fügte hinzu, dass das Frente Amplio danach strebt, Arbeiter, Kleinunternehmer und Genossenschaften zu vertreten. Die Gruppierung kritisierte zudem die Steuerreform der Regierung und verteidigte den ehemaligen Minister Nicolás Grau vor der für Dienstag geplanten Abstimmung über die verfassungsrechtliche Anklage.