Die Game Preservation Society hat eine Patreon-Kampagne gestartet und ein Büro in den USA eröffnet als Reaktion auf die Einfrierung staatlicher Fördermittel in Japan. Die Organisation betont, dass sie Japan nicht aufgibt, sondern ihre lebenswichtige Arbeit fortsetzen möchte. Dieser Schritt unterstreicht anhaltende Herausforderungen bei der Erhaltung der Videospielgeschichte im Land.
Die Game Preservation Society, die sich der Bewahrung des Videospielerbes widmet, hat den Start eines Patreons angekündigt, um ihre Bemühungen angesichts finanzieller Schwierigkeiten zu unterstützen. Diese Initiative folgt auf die Sperrung eines staatlichen Fonds in Japan, was die Gruppe dazu veranlasste, ein US-Büro einzurichten, um die Betriebskontinuität zu gewährleisten. n„Es muss außerhalb Japans passieren“, erklärte die Gesellschaft und hob die Notwendigkeit einer internationalen Expansion aufgrund interner Einschränkungen hervor. Sie klärten jedoch ihren Einsatz für Japan und stellten fest: „Wir verlassen Japan nicht, aber diese Arbeit sollte in Japan erlaubt sein.“ nDiese Entwicklung spiegelt breitere Probleme in der Spielerhaltung wider, bei denen der Zugang zu historischem Material und Fördermitteln durch politische Entscheidungen eingeschränkt werden kann. Durch die Eröffnung einer US-Basis strebt die Gesellschaft an, Ressourcen zu sichern und global zusammenzuarbeiten, um klassische Spiele vor dem Verlust durch die Zeit zu schützen. Das Patreon wird diese Erhaltungsaktivitäten direkt finanzieren und Unterstützern ermöglichen, zur Pflege digitaler und physischer Archive beizutragen. nDie Ankündigung vom 9. Januar 2026 hat in der Retro-Gaming-Community Diskussionen über die Bedeutung internationaler Anstrengungen in der kulturellen Erhaltung ausgelöst. Obwohl die Gesellschaft in Japan verwurzelt bleibt, sichert dieser strategische Wechsel die Fortsetzung der Erhaltungsarbeit trotz lokaler Hürden.