Mercedes-Pilot George Russell hat davor gewarnt, dass die Formel-1-Fahrer beim kommenden Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps bei nassen Bedingungen auf eine unvorhersehbare Herausforderung stoßen werden.
Russell äußerte sich nach seinem zweiten Platz beim trockenen Großen Preis von Großbritannien in Silverstone, wo er dank eines späten Safety-Cars einen schleichenden Reifenschaden überwinden konnte. Er merkte an, dass die 2026er-Autos in dieser Saison noch kein Regenrennen bestritten haben, weshalb Teams und Fahrer keine vorherigen Daten zur Verfügung haben. "Man kann es nicht wirklich planen, weil man nicht weiß, womit man es zu tun hat", sagte Russell in der neuen Silver Arrows Radio Show. Er fügte hinzu, dass die Reifen möglicherweise nicht so gut funktionieren wie in den vergangenen Jahren, was auf der Out-Lap und der ersten Runde zusätzliche Vorsicht erfordere. Zudem sei es unwahrscheinlich, dass die Fahrer auf ihrer ersten schnellen Runde bei Regen voll durch Eau Rouge fahren. Das Rennwochenende zum Großen Preis von Belgien ist für den 17. bis 19. Juli angesetzt. Russell liegt derzeit auf dem zweiten Platz der Fahrerwertung, 25 Punkte hinter Spitzenreiter Kimi Antonelli. Er stimmte dem stellvertretenden Mercedes-Teamchef Bradley Lord zu, dass Flexibilität und Anpassungsfähigkeit auf der Strecke von entscheidender Bedeutung sein werden.