Red Bull und Fahrer Max Verstappen sahen sich in Silverstone aufgrund von Einschränkungen beim Energiemanagement mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Teamchef Laurent Mekies erwartet beim kommenden Großen Preis von Belgien ähnliche Schwierigkeiten.
Red Bull kämpfte in Silverstone mit Unzulänglichkeiten bei der elektrischen Seite seiner Antriebseinheit. Das Team führte zwar die internen Ranglisten für Verbrennungsmotoren an, zeigt jedoch ein Defizit bei der Effizienz des Energiemanagements auf anspruchsvollen Strecken.
Max Verstappen beschrieb die Bedingungen vor seinem Unfall unverblümt. „Selbst wenn wir Dritter geworden wären, wäre das absolut nicht verdient gewesen“, sagte er. Er merkte an, dass Hochgeschwindigkeitskurven und das Streckenlayout die Probleme noch verschärften.
Laurent Mekies äußerte ähnliche Bedenken bezüglich Spa-Francorchamps. „Auf Strecken, auf denen die Energieeinschränkungen stark ins Gewicht fallen, scheinen wir im Vergleich zur Konkurrenz mehr zu kämpfen“, sagte Mekies. Er fügte hinzu, dass das Team auf Verbesserungen hoffe, aber aufgrund regulatorischer Vorgaben keine schnellen Lösungen sehe.
Der Hungaroring wird im weiteren Saisonverlauf als günstigerer Austragungsort angesehen.