Red Bull untersucht einen Defekt am Heckflügel, der bei Max Verstappen während des Großen Preises von Großbritannien in Silverstone zu einem Unfall geführt hatte. Dies ist das zweite Rennwochenende in Folge, an dem der viermalige Weltmeister mit einem ähnlichen Problem zu kämpfen hatte.
Laut Verstappen traten die Defekte an unterschiedlichen Stellen des Flügelmechanismus auf. Er beschrieb die Vorfälle als "brandgefährlich" und merkte an, dass sie trotz unterschiedlicher Ursachen zum gleichen Ergebnis führten.
Technische Verantwortliche von Red Bull, darunter Laurent Mekies, gaben an, dass das Team bei der Untersuchung "nichts unversucht lassen" werde. Für den Großen Preis von Belgien in Spa-Francorchamps bleiben alle Optionen offen, einschließlich einer Rückkehr zu einem konventionellen Heckflügeldesign.
Das Team hatte sein rotierendes Heckflügelkonzept in Miami eingeführt, nachdem die Entwicklung im November 2025 begonnen hatte. Das Design verringert zwar den Luftwiderstand, hat nun aber bereits zu zwei Unfällen geführt.
Auch McLaren hat ein ähnliches System entwickelt, dessen Einsatz jedoch aufgrund von Sicherheitsbedenken verschoben. Das Team entschied sich, es weder in Spielberg noch in Silverstone einzusetzen.