Isack Hadjar sicherte sich beim Großen Preis von Monaco trotz zahlreicher technischer Probleme mit dem dritten Platz sein erstes Podium für Red Bull. Teamchef Laurent Mekies bezeichnete die Frustration des Fahrers am Funk angesichts der Schwierigkeiten als nachvollziehbar.
Hadjar hatte während des 78 Runden langen Rennens mit Leistungsverlust und Fahrbarkeitsproblemen am Motor zu kämpfen. In Runde 20 forderte er das Team unter Druck von George Russell auf, schneller zu agieren, und warnte davor, dass etwas explodieren könnte. Nach dem Überqueren der Ziellinie beschrieb er das Erlebnis als kräftezehrend. Mekies merkte an, dass das Team schon früh im Rennen gegen verringerte Motorleistung ankämpfte, was das Energiemanagement beeinträchtigte. Die Probleme verschlimmerten sich, nachdem Hadjar durch die Notausgangszone der Schikane gefahren war. Die Rennkommissare sprachen Red Bull nach einer Untersuchung während der roten Flagge frei und bestätigten das Ergebnis. Der Franzose war im ersten freien Training im Bereich des Schwimmbads verunglückt, konnte sich aber mit einer starken Leistung im Qualifying zurückmelden. Mekies erklärte, dass das Team das Auto rechtzeitig für das zweite freie Training wieder aufgebaut habe, und lobte Hadjar dafür, dass er sein Selbstvertrauen zurückgewonnen habe.