Isack Hadjar hat die Leistung von Red Bull beim ersten Pre-Season-Test 2026 in Bahrain als besser als erwartet beschrieben. Der französische Fahrer hob die neue Power Unit des Teams als zuverlässig und leistungsstark hervor. Trotz eines frühen Problems mit dem Auto absolvierte er am zweiten Tag 87 Runden.
Der erste Pre-Season-Test 2026 in Bahrain bot einen ersten Einblick in die Vorbereitungen von Red Bull auf die kommende Saison. Am Eröffnungstag leitete Max Verstappen die Arbeiten des Teams und fuhr mehr als 130 Runden im RB22, dem ersten Auto mit dem Debütmotor von Red Bull Powertrains. Isack Hadjar, der von Racing Bulls für seine Rookie-Saison ins Hauptteam aufsteigt, übernahm am Donnerstag. Der 21-Jährige hatte morgens ein Problem mit dem Auto, das ihn lange in der Garage hielt. Er fuhr erst kurz vor Sessionende heraus, holte aber am Nachmittag auf und absolvierte 87 Runden, womit er Fünfter der Bestzeiten war. Am Freitag übernahm Verstappen die Morgensession, bevor er die Nachmittagsaufgaben an Hadjar übergab. Zum Auto äußerte Hadjar Überraschung über den Fortschritt seit dem Barcelona Shakedown. „Schon vom Barcelona Shakedown hierher sehr überrascht, wie viele Runden wir geschafft haben“, sagte er. „Die Power Unit wirkt bisher zuverlässig, leistungsstark, ich bin sehr zufrieden.“ Hadjar merkte Unterschiede zum Vorjahresauto an, das er als einfacher an die Grenze zu fahren beschrieb, aber insgesamt langsamer, leichter und kleiner. „Es fühlt sich in langsamen bis mittelschnellen Kurven ähnlich an, aber in Hochgeschwindigkeitskurven ganz anders“, fügte er hinzu. „Aber gestern konnte ich es schon an die Grenze bringen, ich bin zufrieden.“ Zu den Zielen des Teams war Hadjar optimistisch, besonders bei der Power Unit. „Falls überhaupt, läuft es etwas besser als erhofft, eher auf PU-Seite“, erklärte er. „Beim Balance, Verständnis der Reifen haben wir noch Arbeit vor uns, was normal ist – viel Arbeit, aber ich freue mich.“ Auf seine erste volle Saison bei Red Bull vorbereitet, sieht Hadjar den Test als guten Start. „Es fühlt sich schon wie ein guter Einstieg an, eine gute Art, eine große Herausforderung zu beginnen“, sagte er lächelnd.