Red Bull zeigt Potenzial bei F1-Vorsaisonstests 2026

Red Bull beeindruckte bei den Formel-1-Vorsaisonstests 2026 in Bahrain mit starker Zuverlässigkeit und konkurrenzfähiger Pace für den neuen RB22. Jos Verstappen bezeichnete die ersten Anzeichen als vielversprechend, besonders den hauseigenen Power Unit. McLaren hatte derweil ein geringfügiges Chassisproblem, das Lando Norris' Einsatz verzögerte.

Die Formel-1-Vorsaisonstests 2026 in Bahrain unterstrichen den soliden Start von Red Bull unter den neuen technischen Reglementen. Das Team führte das RB22-Chassis und einen neuen Power Unit ein, der in Partnerschaft mit Ford unter Red Bull Powertrains entwickelt wurde. Tests in Barcelona und Bahrain zeigten starke Zuverlässigkeit, trotz einer geringen Störung beim Einsatz von Isack Hadjar. Das Auto wirkte von Anfang an gut ausbalanciert, mit konkurrenzfähiger Langstreckenpace und guter Geradengeschwindigkeit. Max Verstappen absolvierte zahlreiche Runden mit minimalen Unterbrechungen und lieferte wertvolle Daten vor dem Saisonstart in Australien. Jos Verstappen äußerte gegenüber dem belgischen Sender RTBF vorsichtigen Optimismus. „Man weiß es nie wirklich“, sagte er. „Natürlich sieht man nie, was wirklich hinter den Tests steckt, aber ich muss sagen, ich bin zufrieden mit dem, was passiert. Besonders beim Motor. Er ist leistungsstark und zuverlässig. Beim ersten Rennen werden wir sehen, wo wir wirklich stehen.“ Er fügte hinzu: „Wir sind zufrieden. Ein paar kleine Probleme, aber das ist normal. Es gibt immer Anpassungen, aber derzeit funktioniert es hervorragend. Es leistet viel Streckenleistung, das ist vielversprechend.“ Im Kontrast dazu stieß McLaren nach Oscar Piastris Vormittagssession am letzten Freitag auf ein kleines Chassisproblem, das Lando Norris zwei Stunden aufhielt. Norris fuhr 47 Runden mit einer Bestzeit von 1m 32.871 und führte einen starken Praxisstart durch. „Ein guter letzter Tag in Bahrain“, sagte Norris. „Wir haben mittags ein kleines Chassisproblem am Auto entdeckt, wodurch unsere Nachmittagsfahrten verzögert wurden. Dadurch konnten wir die geplante volle Rennsimulation nicht absolvieren, aber wir erhielten trotzdem wichtige Bahnzeit, besonders mit dem Praxisstart am Ende. Insgesamt waren es neun solide Testtage, und wir haben viel über diese neuen Fahrzeugreglements gelernt und wie man Leistung herausholt, insbesondere bei den neuen Power Units. Ein großes Dankeschön an das Team für all ihre Arbeit, die uns gut für Australien vorbereitet hat. Ich freue mich auf den Rennstart.“ Beide Teams gewannen Einblicke in die neuen aerodynamischen und Power-Unit-Regeln und legten den Grundstein für die Saison.

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