Lewis Hamilton äußerte Optimismus hinsichtlich seiner Leistung mit Ferraris SF-26 während der Formel-1-Vorsaisonstests 2026 in Bahrain. Der Siebenfache Weltmeister hob seine Beteiligung an der Entwicklung des Wagens und kürzliche Teamveränderungen als Schlüsselfaktoren hervor. Währenddessen hatten Aston Martin und Red Bull Zuverlässigkeitsprobleme während der Sessions.
Lewis Hamilton, der 2025 zu Ferrari gewechselt ist, beschrieb seine Debütsaison als enttäuschend, als Sechster in der Fahrerwertung mit null Grand-Prix-Siegen und 86 Punkten hinter seinem Teamkollegen Charles Leclerc. Er führte einige Probleme auf das SF-25-Auto zurück, das ohne seine Mitwirkung entwickelt wurde, während er noch bei Mercedes war. Während der Vorsaisonstests in Bahrain bemerkte Hamilton, dass sein 'DNA' nun im SF-26 steckt, nachdem er in den letzten acht bis zehn Monaten an dessen Entwicklung am Simulator mitgewirkt hat. »Ich habe diesen Winter viel Zeit damit verbracht, mich wieder aufzubauen, neu zu fokussieren, meinen Körper und Geist wirklich in einen viel besseren Zustand zu bringen«, sagte Hamilton am Mittwoch. Er fühlt sich seit Langem an einem der besten Punkte, und zitiert Umstrukturierungen wie den Wechsel des Renningenieurs – Riccardo Adami ist gegangen – und die Trennung vom Manager Marc Hynes. »Das ist ein Auto, an dessen Entwicklung ich teilhaben konnte... also ist ein bisschen meine DNA darin. Ich fühle mich mit diesem definitiv verbundener.« Hamilton bekundete volles Vertrauen ins Team und sagte: »Mein Glaube ans Team ist absolut derselbe, 100% Vertrauen in dieses Team und was es leisten kann.« Er räumte ein, dass Erfolg nicht sofort kommen werde, weshalb er einen längeren Vertrag unterschrieben habe, und betonte die aus der Saison 2025 gezogenen Lehren sowie laufende Verbesserungen. Im Gegensatz dazu hatte Aston Martin frühe Zuverlässigkeitsprobleme mit dem AMR26. Fernando Alonso war in der Morgensession auf 28 Runden beschränkt wegen eines Motorproblems, das eine Boreskop-Inspektion des Honda-Power-Units erforderte. Teamkollege Lance Stroll berichtete, das Team liege nach der ersten Woche vier Sekunden zurück. Alonso blieb optimistisch und sagte: »Ich denke, alles kann definitiv behoben werden, kurz- und mittelfristig... Es gibt eine Lösung.« Teamchef Mike Krack bezeichnete dies als »Wachstumsschmerzen« aus der neuen Honda-Partnerschaft, dem hauseigenen Getriebe und der Federungsentwicklung und gab zu: »Wir kamen zu spät zur Party« und dass die Zuverlässigkeit fehle. Auch Red Bull hatte Probleme, Isack Hadjar war im RB22 auf 13 Runden beschränkt wegen eines Wassereinlaufs im Red Bull Powertrains-Motor. Cadillacs Sergio Perez schaffte zunächst nur zwei Runden, verbesserte sich dann, lag aber 7,153 Sekunden hinter Charles Leclercs Zeit.