Aston Martin sieht kein Ende der Formel-1-Probleme 2026

Aston Martin bleibt nach einem schwierigen Saisonstart 2026 mit seinem neuen Honda-betriebenen AMR26 am Ende der Formel-1-Gesamtwertung. Team-Botschafter Pedro de la Rosa erklärte während der Pressekonferenz am Freitag beim Großen Preis von Monaco, dass das Team noch weit von einer Besserung entfernt sei. Das Auto war in beiden Trainingseinheiten das langsamste.

De la Rosa teilte Reportern mit, dass das Team seine aktuelle Position so nicht erwartet habe. „Definitiv noch nicht“, sagte er auf die Frage, ob das Team Licht am Ende des Tunnels sehe. Der AMR26 litt seit dem Wechsel von Mercedes-Kundentriebwerken zu einer Honda-Werkskooperation unter Leistungs- und Zuverlässigkeitsproblemen. Vibrationen des Motors beschädigten Batterien und beeinträchtigten die Fahrer, wenngleich dieses Problem inzwischen gelöst wurde. Fernando Alonso berichtete im Training von chronischem Untersteuern und unvorhersehbarem Herunterschalten. Zudem hatte er im ersten freien Training einen kleineren Unfall, der mit Problemen bei der Fahrbarkeit in Verbindung stand. Cadillac war 0,178 Sekunden schneller als Aston Martin, während Racing Bulls auf dem kurzen Kurs in Monaco einen Vorsprung von 0,546 Sekunden hatte. Das Team hat bisher kaum Upgrades eingeführt. De la Rosa merkte an, dass für die Zeit um den Sommer herum bedeutende Änderungen geplant seien und die Motivation innerhalb des Teams weiterhin hoch sei. Sitzprobleme für Alonso wurden verbessert, jedoch traten ähnliche Schwierigkeiten bei Lance Stroll auf.

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