Adrian Newey hat zentrale organisatorische und technische Mängel skizziert, die die Formel-1-Saison 2026 von Aston Martin beeinträchtigt haben. Das Team kämpfte mit Zuverlässigkeitsproblemen, einem zu schweren Chassis und unzureichendem Abtrieb. Newey sprach auf der Website von Aston Martin über diese Herausforderungen.
Newey sagte, dass die Entwicklung des Autos spät begann und die Werkzeuge sowie Prozesse veraltet seien. Er merkte an, dass Teile der Systeme noch aus der Jordan-Ära stammten und nicht mehr zeitgemäß seien. Das Auto sei unter anderem aufgrund von Problemen bei der Integration der Honda-Antriebseinheit deutlich zu schwer. Aerodynamische Entscheidungen, die unter Zeitdruck getroffen wurden, hätten zudem unerwartete Probleme verursacht. Aston Martin plant, beim Großen Preis von Ungarn im nächsten Monat ein überarbeitetes Auto einzusetzen. Das Team baut die interne Produktion aus und investiert in bessere Simulationstools, wenngleich Newey betonte, dass sichtbare Fortschritte durch diese Änderungen erst im weiteren Verlauf des Jahres zu erwarten seien.