Aston Martin belegt nach den ersten drei Runden der Formel-1-Saison 2026 mit null Punkten den letzten Platz in der Konstrukteurswertung. Das Team hat mit schwerwiegenden Zuverlässigkeitsproblemen, darunter heftigen Vibrationen, zu kämpfen, die seine Zeit auf der Strecke stark einschränken. Die Experten Jolyon Palmer und Alex Jacques äußerten sich kritisch, lobten jedoch die Rennstarts von Fernando Alonso.
Der ehemalige Formel-1-Pilot Jolyon Palmer äußerte eine harte Einschätzung zum frühen Saisonverlauf von Aston Martin. 'Wir reden nicht über sie, weil sie nicht einmal konkurrenzfähig sind', sagte Palmer in einem Debrief-Video zum Saisonauftakt der F1. Er hob die mangelnde Zuverlässigkeit des Teams hervor und bemerkte: 'Positiv ist, dass wir es uns nicht allzu oft ansehen mussten, weil sie nicht sehr oft auf der Strecke waren.' Palmer lobte Alonso und fügte hinzu: 'Fernandos Rennstarts... das ist der Moment, in dem man sieht, dass noch Kampfgeist in ihm steckt. Sein Rennverständnis ist noch da; er taucht immer wieder in den Top 10 auf.' Trotz schlechter Qualifikationsergebnisse hat Alonso während der Rennen sein Können bewiesen und erreichte gelegentlich von weit hinten in der Startaufstellung die Top 10. Aston Martin war mit großen Hoffnungen in das Jahr 2026 gestartet, unterstützt durch Adrian Newey, der sowohl als Teamchef als auch als Managing Technical Partner fungiert, sowie durch eine neue Partnerschaft mit Honda bei der Antriebseinheit. Doch erhebliche Probleme haben den Fortschritt zunichtegemacht und das Team von Lawrence Stroll ans Ende des Feldes befördert. Der F1-Kommentator Alex Jacques beschrieb die Situation als 'so nah am Worst-Case-Szenario, wie ich mich erinnern kann'. Er wies auf Statistiken hin, wonach Alonsos Rückstand auf die Pole-Position größer ist als zu Zeiten der McLaren-Honda-Ära. Jacques merkte jedoch positive Aspekte an: 'Adrian ist seit den frühen 90er Jahren bei keinem Formel-1-Team gescheitert... Honda liefert immer ab. Es dauert nur eine Weile.' Mit 44 Jahren könnte Alonso laut Jacques jedoch nicht mehr genug Zeit bleiben, um den Erfolg der Partnerschaft mitzuerleben.