Nach dem Großen Preis von Japan behielt Honda einen Aston Martin AMR26 im Werk Sakura für beispiellose Gesamtfahrzeug-Prüfstandstests, um hartnäckige Vibrationsprobleme zu bekämpfen, die das Team belasten. Inmitten der laufenden Partnerschaftsprobleme zielen Aktualisierungen der Fahrwerksintegration auf Verbesserungen beim Großen Preis von Miami ab.
Aufbauend auf den Vibrationsproblemen, die in Suzuka deutlich wurden – wo das Freitagstraining Fortschritte zeigte, die Probleme im Qualifying jedoch wieder auftraten –, entwickelten Honda und Aston Martin nach dem Rennen Gegenmaßnahmen. Das Chassis verstärkt die Motorvibrationen, was zu Batterieausfällen, Zuverlässigkeitsproblemen und Fahrer-Unbehagen führt, wie man bei Fernando Alonsos Ausfall in China sehen konnte.
Andy Cowell wechselte vom Teamchef zum Verbindungsmann zwischen Silverstone und Sakura. Shintaro Orihara, leitender Manager von Honda F1 an der Strecke, betonte die intensive Zusammenarbeit: „Eine lange, aber intensive Zeit... Der Japan-GP zeigte, dass die Arbeit in die richtige Richtung geht.“ Zum ersten Mal wurde ein kompletter AMR26 statischen Prüfstandstests in Sakura unterzogen, bei denen Ingenieure von Aston Martin anwesend waren, nachdem zuvor bereits Monocoque-Tests durchgeführt worden waren.
Orihara fügte hinzu: „Wir haben einen AMR26 vor Ort behalten für weitere statische Tests... mit dem Fokus auf die Reduzierung von Vibrationen und die Steigerung der Zuverlässigkeit.“ Upgrades in Miami werden das Zusammenspiel von Motor und Chassis sowie die Fahrbarkeit in langsamen Kurven verbessern, wenngleich größere Leistungssteigerungen auf die ADUO-Hardware warten. Softwareanpassungen bieten kurzfristige Gewinne, während das Sprintformat und die Hitze die Kühlung unter neuen Regeln auf die Probe stellen.
Der AMR26 bleibt die leistungsschwächste Antriebseinheit im Feld, aber diese Bemühungen signalisieren Fortschritte in der Partnerschaft zwischen Aston Martin und Honda.